KTM auf der EICMA: Neue 1290 Super Duke R

Von Oliver Feldtweg
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Der österreichische Hersteller KTM liess auf der Zweiradmesse EICMA in Mailand aufhorchen. KTM stellte eine ganze Palette neuer Modelle vor.

Die 2017er KTM-Modellpalette hält eine Vielzahl neuer, sensationeller Modelle bereit. Während die nun fünf Modelle umfassende Adventure-Familie auf der INTERMOT in Köln im Fokus stand, dreht sich bei KTM auf der EICMA in Mailand alles um Street-Art.

Stefan Pierer, CEO der KTM-GROUP: «Mit der Duke-Reihe betrat KTM vor 22 Jahren erstmals die Straße. Für das Modelljahr 2017 zeigen sich die Duke-Modelle noch kämpferischer; von 125 bis 1300 ccm repräsentiert jedes einzelne Modell die KTM-Kernwerte und das besondere Duke-Gefühl. Um die Bedeutung der Naked Bike-Modellreihe zu unterstreichen, wagen wir mit dem 790 Duke-Prototypen und einem ganz neuen Antrieb einen Blick in die Zukunft.»

KTM 1290 SUPER DUKE R

Mit dem neuen Transponder-Schlüssel der 1290 Super Duke R, hast du die Freiheit zu gehen, wohin du willst, heisst es bei KTM.

Ein überarbeiteter V-Twin leistet 177 PS, das neue Chassis soll der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus sein. Jedes noch so kleine Teil, das im «Beast» verbaut ist, steht für kontrollierbaren Speed: ein breiterer und niedrigerer Lenker, Brembo-Bremsen, MSC mit Bosch-Kurven-ABS, großartige WP-Federelemente, ein optionaler Quickshifter+, ein multifunktionales TFT-Display sowie ein LED-Scheinwerfer. Das ist der neueste und schärfste Leistungsträger von KTM – kompromisslos ausgelegt auf Speed.

KTM 125 UND 390 DUKE

Diese Bestseller erhalten einen neuen, angeschraubten Heckrahmen, einen größeren Stahltank und einen aggressiveren, an die KTM 1290 Super Duke R angelehnten Look. Aber nicht nur im Design, auch bei der Hightech-Ausstattung rücken die kleinen Dukes näher an ihre große Schwester heran und erhalten ein Hightech-TFT-Display, einen LED-Scheinwerfer und die besten Bremsen in ihrem Segment. Beide Modelle verfügen über eine WP Open-Cartridge-Gabel und mit der optionalen Funktion KTM MY RIDE (Freisprecheinrichtung und Audioplayer) sorgt KTM in diesem Segment wieder einmal für glückliche Gesichter.

KTM 790 DUKE PROTOTYP

125, 250, 390, 690, 1290. Was kommt als nächstes? In Sachen Hubraum kann KTM kein Wachstum garantieren. Dennoch kann KTM ein neues, beispielloses Bike entwickeln. Unübertroffene Leichtigkeit und ein fast schon telepathisches Feedback. Die KTM-Ingenieure waren hochmotiviert, ein neues Bike mit einem unvergleichlichen Fahrgefühl zu entwickeln. Der erste Beweis für diese Anstrengungen: der neue 790 Duke-Prototyp.

Auf dem Zeichenpapier entstand ein Reihen-2-Zylinder: LC8c. Das «c» steht für «compact», «LC8» für eine großartige Zukunft.

Ausgestattet mit einem maßgeschneiderten, handgeschweißten Stahlrohrrahmen, den allerfeinsten Federelementen der WP-Prototypen-Entwicklung und einem schön gearbeiteten Aluminium-Heckrahmen. Und damit nicht genug. Um dieses Leichtgewicht weiter nach vorn zu katapultieren, verfügt der Prototyp über ein verbessertes Ride-by-Wire, Fahrassistenzsysteme der nächsten Generation, integrierte Konnektivität und Sensoren von morgen … nur eben schon heute. Aber das ist noch lange nicht alles. Ein Quickshifter, der seinem Namen alle Ehre macht. Benutzerdefinierte Fahrmodi.

Personalisierte Traktionskontrolle. Hübsches Kiska-Design. Und – man wird es kaum glauben – ein 3D-Drucker ist in die Produktion von Auspuffanlage und Gabelbrücke involviert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das erste Rollout fand auf der EICMA in Mailand statt.

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