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Starke Vorstellung in Suzuka: Jonas Folger kratzte mit Suzuki an den Top-10

Jonas Folger belegte bei den 8 Stunden von Suzuka den elften Platz. Ohne die vielen Safety-Car-Phasen hätte sich der KTM-MotoGP-Testfahrer mit seinem Suzuki-Team in den Top-10 gesehen.

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Jonas Folger hat seinen zweiten Start bei den 8 Stunden von Suzuka mit einem starken elften Platz beendet. Gemeinsam mit Sho Nishimura und EWC-Routinier Jeremy Guarnoni verpasste der Deutsche auf der Suzuki GSX-R1000R des Teams S-Pulse Dream Racing Suzuki die Top-10 nur knapp.

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Dabei reiste Folger mit vergleichsweise wenig Vorbereitung nach Japan. Erst am Montagabend traf der 32-Jährige in Suzuka ein, bereits am Dienstag begannen die Testfahrten für den traditionsreichen Langstreckenklassiker.

Trotzdem fand sich das Fahrertrio schnell zurecht und zeigte bereits in den Trainings und Qualifyings konkurrenzfähige Leistungen. Im Rennen machte allerdings das wechselhafte Wetter mit Dauerregen und mehreren Safety-Car-Phasen den Fahrern das Leben schwer.

Kaum Vorbereitungszeit und schwierige Bedingungen

«Mein zweites Mal in Suzuka hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, auch wenn die Bedingungen am Sonntag extrem anspruchsvoll waren», sagte Folger. «Am Ende belegten wir den elften Platz, was meiner Meinung nach durchaus Anlass für eine kleine Feier mit dem Team ist.»

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Vor allem angesichts der Vorbereitung bewertet der ehemalige MotoGP-Pilot das Ergebnis als Erfolg. «Die Topteams und ihre Fahrer hatten zuvor acht bis zehn Testtage unter den unterschiedlichsten Bedingungen. Wenn man das berücksichtigt, ist unsere Leistung ziemlich bemerkenswert. Ich denke, wir können damit zufrieden sein.»

Folger ist überzeugt, dass ohne zwei unglückliche Safety-Car-Phasen sogar noch mehr möglich gewesen wäre. «Schade, dass mich eine Safety-Car-Phase während meines ersten Stints viel Zeit gekostet hat. Ich glaube, ich habe dadurch mindestens eineinhalb Minuten verloren. Direkt danach wurden wir erneut von einer Safety-Car-Phase getroffen. Ohne diese Zeitverluste wäre ein Platz unter den Top-10 sehr wahrscheinlich gewesen.»

Jonas Folger lobte die Teamarbeit bei S-Pulse-Suzuki

Besonders zufrieden zeigte sich der Bayer mit der Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft. «Wir sind in diesen wenigen Tagen zu einem richtig starken Team zusammengewachsen. Unsere Fahreraufstellung mit Sho und Jeremy war wirklich gut. Jeder hat auf und neben der Strecke einen großartigen Job gemacht und sich als echter Teamplayer erwiesen.»

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Auch die Arbeit der Mechaniker und des neuen Teamchefs Hideyuki Ogata hob Folger ausdrücklich hervor. «Die gesamte Mannschaft war hochmotiviert und die Boxencrew hat erstklassige Arbeit geleistet. Für Hideyuki Ogata war es das erste Mal als Teamchef bei den 8 Stunden von Suzuka. Dafür hat das Team einen hervorragenden Job gemacht.»

Für die Zukunft sieht Folger dennoch Verbesserungspotenzial. Vor allem zusätzliche Testtage vor dem Rennwochenende könnten den Rückstand auf die Spitzenteams deutlich verkleinern. «Wenn wir durch mehr Vorbereitung unsere Pace um etwa eine Sekunde verbessern könnten, würden wir uns weiter vorne qualifizieren und hätten im Rennen einen besseren Rhythmus. Das würde uns helfen, am Ende einige Plätze weiter vorne ins Ziel zu kommen.»

Unabhängig vom Ergebnis blickt der Deutsche begeistert auf seinen zweiten Suzuka-Einsatz zurück. «Ich hatte wieder unglaublich viel Spaß. Die Atmosphäre war großartig und ich habe Suzuka erneut sehr genossen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit bekomme, hier zu fahren. Zunächst möchte ich mich aber bei dem gesamten Team, meinen Teamkollegen sowie KTM bedanken, die mir diesen Einsatz ermöglicht haben.»

Der Endstand der 8 Stunden von Suzuka 2026:

  1. Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden

  2. Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten

  3. BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087

  4. YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444

  5. AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113

  6. SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  7. Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  8. SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden

  9. Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden

  10. Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden

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