Domi Aegerter (KTM): Schmerzhaftes Comeback

Von Sharleena Wirsing
Moto2
KTM-Pilot Dominique Aegerter beendete das erste Moto2-Training in Mugello auf dem 22. Rang und hat vor allem in den Schikanen mit Schmerzen in der Hüfte zu kämpfen. Trotzdem fährt er auch das FP2.

Der nach einem Beckenbruch noch angeschlagene Dominique Aegerter landete im ersten Moto2-Training mit der KTM des Kiefer-Teams auf Platz 22. Der Schweizer büßte 1,550 sec auf die Bestzeit von Alex Márquez ein. Nach dem Training folgte ein erneuter Termin in der Clinica Mobile.

Vorher sprach er mit SPEEDWEEK.com über seine Verfassung nach dem FP1. «Vor allem in den Rechtskurven und den Schikanen habe ich Schmerzen. Auch die linke Seite der Hüfte schmerzt wegen der Ausgleichsbewegungen, die ich mache. Mir fehlt es an Kraft, weil ich drei Wochen nicht trainieren konnte und erst in der letzten Woche wieder richtig mit dem Aufbau angefangen habe. Auch in den Beinen spüre ich die Anstrengung. Mir fehlt Kraft. Ich hoffe, dass ich das gesamte Wochenende durchhalten kann. Was Konzentration, Kraft im Oberkörper und Kondition betrifft, ist alles im grünen Bereich. Ich brauchte aber ein paar Runden, bis ich in Schwung kam, denn ich fuhr ja einige Wochen kein Bike. Das Layout ist natürlich schwierig für mich, aber ich habe gute Erinnerungen an diese Strecke. Das halte ich mir vor Augen», sagt Aegerter.

Im FP2 rückt der Schweizer wieder aus. «Ich kann am Nachmittag auf jeden Fall fahren, danach müssen wir die Nacht abwarten. Am Morgen habe ich schon Schmerzmittel genommen, damit sich die Muskeln erst gar nicht zu sehr verkrampfen. Das ist aber noch nicht die höchste Dosis. Da können wir noch zwei, drei Steigerungen vornehmen», meint Aegerter.

Haben dich deine Ärzte ermahnt, kein zu großes Risiko einzugehen? «Stürze soll ich natürlich vermeiden, aber man fällt ja nicht immer auf die Hüfte. Auf dem Röntgenbild sah man schon, dass der Bruch wieder zugewachsen ist. Aber nach fünf Wochen ist es noch nicht richtig verheilt. Ich spüre auch noch die Folgen der Operation wie die Narben. Am Becken befinden sich sehr viele Muskeln, das spüre ich jetzt. Die zwei Schrauben, die noch in meinem Beckenknochen stecken, müssen normalerweise nicht entfernt werden. Ich will natürlich auch keine Operation mehr in dieser Saison», lachte Aegerter.

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