Überraschung: Dominique Aegerter wechselt zu Leopard

Von Günther Wiesinger
Moto2
Dominique Aegerter wechselt zu Leopard Racing

Dominique Aegerter wechselt zu Leopard Racing

Damit hat keiner gerechnet: Dominique Aegerter wird 2017 nicht mehr für das CarXpert-Interwetten-Team antreten. Er wechselt zu Leopard Racing, weil er im Kiefer-Team auf Suter angreifen darf.

Dominique Aegerter verlässt das Schweizer Moto2-Team CarXpert Interwetten, um im nächsten Jahr im Leopard Racing Team von Stefan Kiefer auf einer Suter-MMX2-Maschine anzugreifen.

Damit sorgt der 26-jährige Rohrbacher für eine Überraschung, denn nach seiner zehnten vollen Saison im WM-Zirkus wird er erstmals ohne die Schützenhilfe seines Förderers Olivier Métraux unterwegs sein.

Dabei soll es zwischen Aegerter, der am Freitag seinen 26. Geburtstag gefeiert hat, und Teammanager Fred Corminboeuf schon eine mündliche Einigung gegeben haben. Doch diese scheiterte offenbar am Unvermögen, «Aegi» 2017 auf Suter starten zu lassen.

Denn von Kalex war zu vernehmen, dass man mit einem Team mit zwei verschiedenen Herstellern in derselben Box keine Freude habe. Und weil Teamkollege Tom Lüthi mit der Kalex zufrieden war und sich durchsetzte, sah sich Aegerter nach einem neuen Team um. Denn er will unbedingt 2017 auf Suter starten.

Aegerter konnte in seinen bisherigen 164 WM-Einsätzen einen GP-Sieg erzielen: Auf Suter fuhr er 2014 auf dem Sachsenring zum Triumph. Insgesamt sieben Podestplätze holte der Schweizer bisher in der Moto2-Klasse.

Sein Teamkollege im Leopard-Team wird Danny Kent sein. Dort waren nach dem Abgang von Miguel Oliveira zu Red Bull Ajo-KTM auch Fahrer wie PJ Jacobsen, Axel Pons und Simone Corsi zur Diskussion gestanden.

Statt der erhofften sieben Fahrer wird die Suter-Moto2-Streitmacht 2017 wohl nur sechs Fahrer umfassen: Dynavolt-Intact mit Schrötter und Cortese, Leopard mit Kent und Aegerter sowie voraussichtlich Italtrans mit Pasini und Locatelli.

Übrigens: Aegerter hatte im Sommer auch mit dem Ajo-Team sowie Intact verhandelt. Auch das deutsche Intact-Team hatte ihn wegen der Aussicht auf Suter-Maschinen gereizt.

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