Jerez-Test: Jakub Kornfeil überraschte auf Peugeot

Von Jordi Gutiérrez
Moto3

Jakub Kornfeil war eine der großen Überraschungen des IRTA-Tests der Klassen Moto3 und Moto2 in Jerez. Der Tscheche preschte mit der Peugeot-Maschine auf Platz 4.

Nur 0,241 sec trennten Jakub Kornfeil aus dem Team Peugeot MC Saxoprint am Ende des Jerez-Tests von der Bestzeit. Mit der Moto3-Maschine von Peugeot, baugleich zur Mahindra, erzielte der erfahrene Tscheche somit Platz 4 der kombinierten Zeitenliste. Damit war Kornfeil mit Abstand der schnellste unter den Peugeot/Mahindra-Piloten, denn Lorenzo Dalla Porta aus dem Team Aspar Mahindra schaffte es nur auf Platz 15 mit 0,758 sec Rückstand.

«Das war bisher mein bester Jerez-Test, was das Wetter betraf. Es war hervorragend. Wie immer ging ein bisschen Wind, aber er beeinflusste uns auf dem Bike nicht. Ich fühlte mich wohl auf der Maschine und wir erzielten große Fortschritte im Vergleich zum privaten Test vor drei Wochen. Das macht mich sehr glücklich, denn es ist auf dieser Strecke nicht einfach, schnell zu sein. 1:47er-Zeiten kommen einfach, aber 1:46er-Zeiten sind schwierig. Ich habe es geschafft, das ist sehr gut für mich und alle Teammitglieder, denn wir wissen nun, dass wir es können», erklärte Kornfeil.

Nun fühlst du dich für den Saisonstart bereit? «Ja. Die Grundabstimmung stimmt nun. Sie ist zwar ganz anders als bei den anderen Fahrern auf Mahindra, aber das macht nichts, denn mir gefällt das Bike so. Wir haben viel probiert und aussortiert. Wir hatten eine große Kiste voller Teile, nun haben wir die besten ausgesucht. In Katar erwarte ich aber wieder ganz andere Umstände, denn die Streckenbedingungen werden durch den Sand und die andere Charakteristik des Kurses viel schwieriger sein.»

«Wir haben eine Basis, aber wir werden in Katar erneut unsere Kiste mit Teilen auspacken und sie durchprobieren. Vielleicht brauchen wir dort ganz andere Dinge als in Jerez. Wir müssen abwarten», weiß Kornfeil.

Die kombinierte Moto3-Zeitenliste aller drei Testtage:

1. Nicolò Bulega (KTM) 1:46,232 min
2. Aron Canet (Honda) +0,106 sec
3. Jorge Martin (Honda) +0,183
4. Jakub Kornfeil (Peugeot) +0,241
5. Romano Fenati (Honda) +0,254
6. Marcos Ramirez (KTM) +0,274
7. Gabriel Rodrigo (KTM) +0,287
8. Juanfran Guevara (KTM) +0,321
9. Joan Mir (Honda) +0,459
10. John McPhee (Honda) +0,560
11. Bo Bendsneyder (KTM) +0,574
12. Darryn Binder (KTM) +0,581
13. Tony Arbolino (Honda) +0,741
14. Philipp Öttl (KTM) +0,744
15. Lorenzo Dalla Porta (Mahindra) +0,758
16. Niccolò Antonelli (KTM) +0,820
17. Andrea Migno (KTM) +0,841
18. Enea Bastianini (Honda) +0,843
19. Ayumu Sasaki (Honda) +0,925
20. Fabio Di Giannantonio (Honda) +1,089
21. Adam Norrodin (Honda) +1,203
22. Albert Arenas (Mahindra) +1,270
23. Tatsuki Suzuki (Honda) +1,277
24. Marco Bezzecchi (Mahindra) +1,300
25. Kaito Toba (Honda) +1,320
26. Jules Danilo (Honda) +1,424
27. Livio Loi (Honda) +1,462
28. Nakarin Atiratphuvap (Honda) +1,850
29. Maria Herrera (KTM) +1,990
30. Manuel Pagliani (Mahindra) +2,129
31. Patrik Pulkkinen (Peugeot) 3,678

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