PrüstelGP-Team: Marco Bezzecchi starker Elfter

Von Oliver Feldtweg
Moto3
Marco Bezzecchi auf der Prüstel-KTM

Marco Bezzecchi auf der Prüstel-KTM

Das neu formierte und von Peugeot auf KTM umgestiegene PrüstelGP-Team aus Sachsen erlebte in Doha/Katar einen erfreulichen ersten Trainingstag: Beide Fahrer brausten in die Top-15.

Voll motiviert und mit einem detailliert ausgearbeiteten Trainingsplan starteten die PrüstelGP-KTM-Piloten um den Tschechen Jakub Kornfeil und dem Italiener Marco Bezzecchi am Freitag in das erste offizielle Moto3-Training der Saison.

Von Beginn an konnten beide PrüstelGP-Piloten gut mit den vorderen Rundenzeiten mitfahren und belegten im ersten Freien Training die Positionen P5 für Marco Bezzecchi und P9 für Jakub Kornfeil. Mit einem guten Gefühl aus der ersten Training-Session ging es in das FP2. Um das Verhalten der Bikes und Fahrer noch intensiver und besser aufeinander abstimmen zu können, wurden weitere Setups getestet. Beide Piloten fanden schnell ihren Rhythmus und die Rundenzeiten konnten konstant verbessert werden. Anfangs noch mit Windschatten, wurden im letzten Abschnitt viele Runden als Single gefahren. 

Am Ende landeten beide PrüstelGP-Piloten in den Top-15, Marco Bezzecchi auf P11 mit einer Rundenzeit von 2:07.228 (+ 1,638 sec) und Jakub Kornfeil auf P14 mit 2:07.344 ( +1, 754 sec).

Kombinierte Zeitenliste Freie Trainings Moto3 
1. MARTIN, HONDA | 2'05.590 (FP2) 
2. ANTONELLI, HONDA | 2'06.252 (FP2) 
3. BASTIANINI, HONDA | 2'06.265 (FP2) 
Ferner: 
11. BEZZECCHI, KTM | 2'07.228 (FP2) 
14. KORNFEIL, KTM | 2'07.344 (FP2) 

# 84 Jakub Kornfeil 
«Das erste Training in Katar bedeutete zugleich auch den offiziellen Start in die Saison. Das ist natürlich ein besonderer Auftritt, weil man noch nicht so richtig einordnen kann, wo man steht. Ehrlich gesagt habe ich am Freitag auch etwas gemischte Gefühle gehabt. Wir hatten eine sehr gute Strategie entwickelt und das erste Training hat sehr gut begonnen. In der zweiten Hälfte der ersten Session haben wir das Set-up gewechselt, das war nicht so optimal. In FP2 haben wir weitere Sachen probiert, die Windverhältnisse hatten sich zwischenzeitlich geändert, das hat die Aufgabe etwas erschwert. Am Ende ging es immer besser; wir konnten letztendlich ein gutes Set-up erarbeiten. Das gute Gefühl nehmen wir natürlich mit in den Samstag.» 

# 12 Marco Bezzecchi 
«Obwohl wir am ersten Tag viele Dinge probiert haben, konnten wir eine gute Performance abliefern. Das Team hat sehr gute Arbeit geleistet. Auch KTM-Techniker sind permanent mit in der Box und helfen uns, das Bike zu verstehen, um das Maximum herauszuholen. Die Konkurrenz ist stark, aber wir sind gut aufgestellt und müssen uns nicht verstecken.» 

Florian Chiffoleau (Technical Director) 
«Heute war ein guter Tag, speziell die erste Session von beiden Fahrern. Der Sand auf der Strecke erschwerte die Bedingungen zwar etwas, aber wir nutzten die Gelegenheit gleich, um unterschiedliche Reifeneinstellungen zu testen. In FP2 fuhren wir eine komplette Distanz und hier konnten wir diverse Abnutzungverhalten beobachten. Das hilft uns besonders, um die Einstellungen an den Bikes technisch noch zu optimieren und den Fahrstil der Fahrer anzupassen.» 

Florian Prüstel (Managing Director):
«Im ersten Freien Training waren wir gleich gut mit dabei, das ist natürlich eine Erleichterung für uns alle gewesen und freut mich für das gesamte Team, aber auch besonders für unsere Sponsoren und Unterstützer. Wir wussten, dass wir in den letzten Monaten eine sehr gute Arbeit gemacht haben und auch hervorragend mit KTM hamonieren, aber das heute war extrem wichtig. Die anderen Teams schlafen nicht, das ist uns bewusst. Wir haben über die Winterpause detaillierte Trainingsabläufe entwickelt und durchgeplant, die wir heute auch so abgespult haben. So merken wir am schnellsten, welche Anpassungen am Set-up gemacht werden müssen. Die Rundenzeiten waren gut und der Fahr-Rhythmus sowohl bei Marco als auch bei Jakub hat gepasst. Beide Fahrer sind zum größten Teil alleine gefahren, das heißt auch ohne Windschatten. Trotzdem waren wir nicht weit weg von der Spitze.»

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