Jerez: Albert Arenas (KTM) nach Milzriss wieder fit

Von Otto Zuber
Moto3
Albert Arenas ist zurück

Albert Arenas ist zurück

Das Sama Qatar Ángel Nieto Team tritt in Jerez mit der Stammbesetzung an: Albert Arenas meldet sich nach seinem Trainingsunfall zurück, Moto3-Rookie Raúl Fernández freut sich auf den Europa-Auftakt.

Albert Arenas, der im Vorjahr überraschend die WM-Läufe in Le Mans und auf Phillip Island gewonnen und die WM-Saison als Gesamtneunter beendet hat, stürzte vor dem Argentinien-GP mit dem Rennrad und erlitt unter anderem einen Milzriss. Die Rennen in Las Termas und Austin verpasste der KTM-Pilot deshalb, aber in Jerez meldet er sich am kommenden Wochenende zurück.

«Das waren harte Wochen, vor allem zu Beginn, aber das liegt nun hinter mir und ich bin dabei, wieder zu 100 Prozent fit zu werden. In den ersten Wochen hielt ich mich mit Schwimmen fit, dann habe ich die Intensität im Gym Schritt für Schritt erhöht», berichtete Arenas. «Am vergangenen Dienstag wurde mir gesagt, dass ich fit sein würde, um in Jerez zu fahren. Das war ein großer Adrenalinschub. Ich war so glücklich», schwärmte er.

«Ich habe mit den Trainern und den Physiotherapeuten hart gearbeitet, um bestmöglich in Form zu kommen und ich freue mich nun, nach Jerez zu kommen. Es ist auch eine Ehre dort zu fahren, auf einer Strecke, die ich mein ganzes Leben lang kenne und die jetzt den Namen von Ángel Nieto trägt. Ich bin vorbereitet, aber ich habe keinen Druck, weil ich zwei Rennen verpasst habe. Ich werde alles geben und sehen, wie es mir nach dem Freitag geht. Ich will es auf dem Motorrad wieder genießen und ich freue mich, das ganze Team zu sehen», erklärte der Fahrer aus dem Sama Qatar Ángel Nieto Team.

Sein Teamkollege und Junioren-Weltmeister Raúl Fernández freut sich über die Rückkehr von Arenas – und er kann den Europa-Auftakt ebenfalls kaum erwarten. «Ich bin glücklich auf Strecken zu fahren, die ich kenne», unterstrich der Spanier, der sich selbstbewusste Ziele steckt: «Wenn es in Jerez eine Chance gibt, werde ich versuchen, auf das Podium zu fahren. Das entspricht unserem Leistungsvermögen, das ist kein verrücktes Ziel – auch wenn es wichtig ist, mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben und weiter zu arbeiten, wie wir es bisher gemacht haben.»

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