Rossi: «Plötzlich allein und Führender»
Lokalmatador Louis Rossi blieb beim Grand Prix von Frankreich in Le Mans fehlerfrei und siegte. Von den einheimischen Fans wurde der Franzose aus dem Racing Team Germany ekstatisch gefeiert.
"Es ist absolut unglaublich. Es ist der schönste Tag meines Lebens", legte Louis Rossi seine Gefühlswelt nach seinem Sieg vor heimischer Kulisse offen. Die Rennstrategie des Franzosen klang jedoch einfach: "Meine Strategie war, auf Sicherheit zu fahren. Das Rennen war sehr schwierig aufgrund der Wetterbedingungen. Es war nass und rutschig. Man konnte einfach stürzen."
"Ich hatte einen guten Start und konnte mich hinter der Spitzengruppe halten. Ich blieb ein bisschen hinter der Truppe. Ich dachte mir, wenn jemand stürzt, dann stürze ich nicht mit ihm. Ich wartete ab, denn ich war mir sicher, dass sie den Rhythmus nicht das gesamte Rennen gehen können und dass höchstwahrscheinlich jemand stürzt. Letztendlich waren Oliveira und Viñales die letzten Überlebenden der Gruppe", beschreibt der Franzose seine taktischen Überlegungen.
Louis Rossi erbte die Führung nach den Stürzen von Miguel Oliveira und Maverick Viñales. Für den Franzosen ging nach weiteren sieben langen Runden der Traum vom ersten Moto3-Sieg in Erfüllung. "Ich war dicht hinter Viñales und dachte, dass er keinen Fehler machen wird, weil er es gewöhnt ist, um den Sieg zu kämpfen. Aber dann machte erst Oliveira und danach Viñales einen Fehler und beide stürzten. Plötzlich war ich allein und Führender. Es waren sieben sehr, sehr lange Runden. Ich habe versucht konzentriert zu bleiben und bin meinem Rhythmus weitergefahren, nur etwas mehr auf Sicherheit."
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach