Teamchef Ajo: «Wir sind das echte KTM-Werksteam»

Von Günther Wiesinger
Moto3
Teamchef Aki Ajo

Teamchef Aki Ajo

KTM beliefert 2013 16 MotoGP-Fahrer mit Werksmaterial. Es soll keine Bevorzugung geben. Aki Ajo hat nichts dagegen.

Im Vorjahr traten in der Moto3-WM insgesamt nur neun KTM-Piloten auf, vier davon auf Kalex-Kundenbikes. Im Red-Bull-KTM-Werksteam versammelten sich Cortese, Kent und Sissis, dazu kam Fahmi Khairuddin auf der AirAsia-KTM sowie Teambesitzer-Sohn Niklas Ajo auf einer Werksmaschine des Teams TT Motion Events.

Nach den grossen Erfolgen von 2012 (fünf Siege von Cortese, zwei von Kent, zwei von Salom, einer von Folger) wächst das KTM-Aufgebot 2013 auf 17 Teilnehmer, darunter befindet sich Ana Carrasco, die als LaGlisse-Teamkollegin von Maverick Viñales einen Production-Racer des Typs KTM RC250 R fährt. Übrigens: Honda hat mit Viñales (5) und Fenati (1) im Vorjahr nur sechs WM-Rennen gewonnen.

Und KTM hat allen Spitzenfahrern von Viñales über Rins bis zu Folger gleichwertiges Material zugesagt und schriftlich zugesichert, dass es bei Motor-Updates keine Bevorzugungen stattfinden werden.

Aki Ajo, Besitzer des erfolgreichen Red-Bull-KTM-Werksteams, stört sich nicht über die Gleichbehandlung. Er hat nie auf exklusives Material beharrt. «Das wäre in der Moto3-WM gar nicht erlaubt. Das Reglement schreibt ja vor, dass bei Entwicklungsteilen alle Teams und Fahrer gleich behandelt werden müssen», hält Ajo fest. «KTM hat sich 2012 schon sehr strikt an diese Vorschriften gehalten. Bei Honda war es anders…»

Ajo weiter: «Dass die andern gleiche Material erhalten, beschäftigt mich nicht. Das ist doch ganz normal. Unser Team hat dieses Projekt 2012 mit KTM gestartet, unsere Zusammenarbeit ist weiterhin sehr eng. Wir sind alle froh, wenn andere Teams Interesse an Material von KTM haben. Wir sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen. Wir haben ein konkurrenzfähiges Team und hervorragende Fahrer; ausserdem bilden wir mit unseren Partnern Red Bull und KTM weiter das offizielle Werksteam. Dass auch Kalex-Teams wie jenes von Aspar Martinez gleichwertiges Material erhalten, entspricht auch den Vorschriften. Also besteht kein Grund zur Aufregung.»

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