Motegi: Die beste erste Runde meines Lebens!

Kolumne von Philipp Öttl
Moto3

Freitag-Trainings abgesagt, dann Grippe erwischt, im nassen Quali Visier beschlagen, nur 32. Startplatz, aber trotzdem drei Punkte. Motegi hatte viel zu bieten.

Nachdem wir auf Phillip Island bereits am Start zur Warm-up-Lap mit Elektronikdefekt ausgefallen sind, ging es nun zum letzten Übersee-Grand-Prix 2013 nach Motegi.

Der Twin Ring Motegi war die letzte Rennstrecke, die ich noch zu lernen hatte. Meine Vorbereitung unterschied sich nicht von den Strecken, auf denen ich bereits gefahren bin.

Von Melbourne ging es schon am Montagnachmittag los. Wir flogen zuerst nach Sydney, danach nach Tokyo. Im Hotel in Mito kamen wir dann Dienstagmittag an.

Am Mittwochfrüh brachen wir bereits um 9 Uhr zur Strecke auf. Da man aber erst um 13 Uhr in die Boxen zum Aufbauen durfte, machten wir zuvor noch einen kleinen Abstecher in die Honda Collection Hall. Dort stehen im Museum alle wichtigen Motorräder und Autos der Honda-Geschichte. Das hat mir sehr gut gefallen.

Danach aßen wir noch schnell im Paddock zu Mittag, bevor wir anfingen alles aufzubauen. Nachdem alles fertig war, konnten meine Mechaniker Stef, Alex und Jörg anfangen, mein Motorrad für das Wochenende vorzubereiten. Danach ging es zurück ins Hotel nach Mito. Dies dauerte dank der Verkehrsbedingungen fast immer mehr als eine Stunde.

Am Donnerstag bereitete ich meine Sachen vor. Danach ging es zur Streckenbesichtigung. Am Abend ging es mir nicht gut. Ich fühlte mich nicht fit. Am Freitag fielen alle Trainings wegen des Wetters aus. Dies war mir in einer gewissen Art und Weise sogar lieber, da es mir richtig beschissen ging. In der Nacht auf Samstag war es am Schlimmsten. Doch ich wurde vom Clinica-Mobile-Personal perfekt versorgt.

Am Samstag fiel das erste Training aus. Das Quali wurde aber gestartet. Im Regen hatte ich das Problem, dass in meinen Helm Wasser eindrang und dann das Visier beschlug. Dadurch konnte ich nach einer Runde schon nix mehr sehen. In diesem Training konnte ich bloß fünf Runden drehen; so belegte ich nur Platz 32. Damit waren wir natürlich nicht zufrieden. Doch es konnte ja nur noch besser werden. Über Nacht ging es mir auch mit der Grippe besser.

Am Sonntagmorgen fühlte ich mich besser, aber immer noch nicht ganz fit. Vor dem Rennen hatten wir noch ein freies Training, das mehr oder weniger im Trockenen stattfand. Ich war mit meiner Kalex-KTM zufrieden und zuversichtlich für das Rennen.

Nach einem sehr guten Start gelang mit die beste erste Runde meines Lebens. Ich beendete die erste Runde als 15! Danach musste ich die Strecke erst mal im komplett Trockenen lernen... Ein richtiger «Crashcourse»!!! Zum Schluss machte sich aber die Grippe bemerkbar. Im Ziel konnte ich mit Platz 13 ein sehr gutes Ergebnis einfahren.

Mit meinem ersten langen Überseetrip bin ich sehr zufrieden. Ich hätte nicht gedacht, so viele Punkte zu machen.

Jetzt freue ich mich schon auf Valencia. Es ist eine sehr schöne Strecke, die ich schon sehr gut kenne.

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