KTM: Auch 2016 mit zwölf Moto3-Maschinen

Von Günther Wiesinger
Moto3

2016 wird KTM erneut zwölf Maschinen in der Moto3-WM einsetzen. Welche Teams und Fahrer werden die KTM- und Husqvarna-Bikes erhalten?

KTM will das Kontingent von insgesamt zwölf Moto3-Maschinen (zehn KTM, zwei Husqvarna) für die Saison 2016 nicht erhöhen.


Trotz der verpatzten Saison 2015 (zwei Siege von Oliveira in elf Rennen) und der Doppelführung von Honda in der WM (Danny Kent 70 Punkte vor Enea Bastianini) machen alle Spitzenteams mit den Österreichern weiter: SKY VR 46 (jetzt mit Fenati, Migno), Husqvarna Factory LaGlisse (Maria Herrera, Dalla Porta), Drive M7 SIC (Kornfeil, Khairuddin), RBA (Viñales, Carrasco) und natürlich die Werksmannschaft Red Bull Ajo, bei der Brad Binder neu unterschrieben hat. 


Der Portugiese Miguel Oliveira, GP-Sieger in Mugello und Assen und in der WM schon 110 Punkte hinter Leader Kent, hat Angebot für die Moto2-WM. «Aber ich hoffe, dass wir ihn zu einen weiteren Moto3-Saison überreden können», sagt Pit Beirer, Head of Motorsport bei KTM.


Obwohl IRTA und Dorna keine Drei-Fahrer-Teams mehr wünschen, möchte das Red Bull Ajo Team 2016 eventuell wieder mit drei Fahrern antreten. Karel Hanika, zuletzt in England auf dem zweiten Startplatz, könnte eine weitere Chance erhalten.
 Auch für Philipp Öttl (er fährt 2015 im Schedl GP Racing Team von Terrell Thien) ist wieder eine Werks-KTM reserviert.


Bei Valentino Rossis SKY VR 46-Team bahnt sich ein Fahrerwechsel an für die nächste Saison. Nicolò Bulega, Sohn des ehemaligen WM-250-ccm-Piloten Davide Bulega, soll statt Migno neben dem aktuellen WM-Dritten Romano Fenati die Moto3-WM bestreiten.


Übrigens: Das zu steife KTM-Chassis wird bald der Vergangenheit angehören. Nach dem Silverstone-Desaster (nur Kornfeil auf Platz 2 in den Top-Ten) werden alle Fahrer von KTM und Husqvarna jenes neue Chassis erhalten, das nach dem Sachsenring-GP in Barcelona getestet wurde. «Beim bisherigen 2015-Chassis haben wir in puncto Steifigkeit übertrieben», erklärte Pit Beirer.

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