Maverick Vinales (3.): «Yamaha muss härter arbeiten»

Von Kay Hettich
MotoGP
Maverick Vinales sah 26 Runden lang den Kampf um den Sieg zwischen Marquez und Qartararo

Maverick Vinales sah 26 Runden lang den Kampf um den Sieg zwischen Marquez und Qartararo

Nach Platz 3 hinter Marc Márquez (Honda) und Fabio Quartararo (Petronas Yamaha) forderte Maverick Vinales mehr Anstrengungen von seinem Monster Energy Yamaha-Werksteam. Von Quartararo will er lernen.

Für Maverick Vinales muss der Thailand-GP frustrierend gewesen sein. Zwar kam der Yamaha-Werksfahrer bereits aus der ersten Kurve als Dritter und konnte ähnliche Rundenzeiten wie das Führungsduo Fabio Quartararo (Petronas Yamaha) und Marc Márquez (Repsol Honda) fahren, in den Kampf um den Sieg konnte er aber zu keinem Zeitpunkt eingreifen.

Zur Erinnerung: Maximal lag Vinales 3,1 sec zurück, gegen Rennende verkürzte der Spanier auf 1,4 sec.

«Ich bin zufrieden und positiv. Ich peilte den Sieg an, aber dafür reichte es nicht», sagte Vinales enttäuscht. «Das Team muss härter arbeiten. Ich hatte zu Beginn sehr wenig Grip am Hinterreifen, später wurde es etwas besser. Wir müssen uns verbessern und es ist an der Zeit, etwas zu tun. Wir kämpfen und holen das Maximum aus dem Bike heraus. Die anderen Teams haben einen Schritt nach vorne gemacht. Im Vergleich zu Fabio und Marc fehlte es mir an Traktion.»

«Trotzdem konnte ich gute Rundenzeiten fahren und gegen Rennende wieder etwas aufholen. Wir haben Stärken, müssen aber an unseren Schwachpunkten arbeiten», führte der 24-Jährige weiter aus. «Mit vollen Tank fallen mir die schnellen Zeiten schwer. Im Rennen hatte ich große Probleme mit Hinterreifen. Sobald das Bike leichter wird, kann ich einen höheren Kurvenspeed fahren und bin schneller. Daran müssen wir arbeiten und für Japan verbessern.»

Für seine Gegner hatte Vinales nur lobende Worte übrig. «Marc und Honda waren dieses Jahr sehr dominant. Ich kann ihnen nur zu ihrer ausgezeichneten Arbeit gratulieren. Wir müssen jetzt nach Hause gehen, unsere Hausaufgaben machen und den Rückstand zu ihnen schließen, um für 2020 bereit zu sein», sagte der Monster Energy-Pilot über den nun achtfachen Weltmeister. «Fabio macht einen sehr guten Job. Er versteht die Yamaha und fährt erstklassig. Wir müssen versuchen zu verstehen, wie er das macht, dann können wir mit der Yamaha auch Fortschritte machen. Offensichtlich hatte er für Buriram ein besseres Set-up und wir müssen herausfinden, was sie besser machen als wir.»

Durch den dritten Platz machte Vinales in der Gesamtwertung einen Sprung und zog vorbei an Danilo Petrucci (Ducati) auf Platz 4.

MotoGP-Ergebnis, Buriram: 1. Márquez. 2. Quartararo. 3. Viñales. 4. Dovizioso. 5. Rins. 6. Morbidelli. 7. Mir. 8. Rossi. 9. Petrucci. 10. Nakagami. 11. Bagnaia. 12. Crutchlow. 13. Pol Espargaró. 14. Miller. 15. Iannone. 16. Oliveira. 17. Rabat. 18. Lorenzo. 19. Abraham. 20. Syahrin.

MotoGP-WM-Stand nach 15 von 19 Rennen: 1. Marc Márquez 325 Punkte. 2. Dovizioso 215. 3. Rins 167. 4. Viñales 163. 5. Petrucci 162. 6. Rossi 145. 7. Quartararo 143. 8. Miller 119. 9. Crutchlow 102. 10. Morbidelli 90. 11. Pol Espargaró 80. 12. Nakagami 74. 13. Mir 58. 14. Aleix Espargaró 46. 15. Bagnaia 34. 16. Iannone 33. 17. Oliveira 29. 18. Zarco 27. 19. Lorenzo 23. 20. Rabat 18. 21. Bradl 16. 22. Pirro 9. 23. Guintoli 7. 24. Syahrin 7. 25. Abraham 5.


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