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Superpole 1: Zweimal Orgis, einmal Mohr – Alt in der letzten Startreihe
Eine dichte Wolkendecke lag über dem TT Circuit von Assen. Neun Piloten kämpften um die besten Startplätze. Twan Smits stellt seine Yamaha nach perfektem Timing auf Startplatz 1.
Für Kevin und Leon Orgis sowie BMW-Kollege Jan Mohr ging es gleich weiter im Takt. Das Trio hatte Florian Alt, Lorenzo Zanetti und Milan Merckelbagh in der Superpole 1 hinter sich gelassen und war entsprechend warmgefahren für die Superpole 2. Mit an Bord auch Twan Smits, Marcel Schrötter, Markus Reiterberger, Jan-Ole Jähnig, Lukas Tulovic und Toni Finsterbusch. Verteilt wurden die besten neun Startplätze.
Smits hatte am Vortag mit einer 1.37,146 min vorgelegt. Am Samstagmorgen hatte es jedoch geregnet und es war merklich kühler als noch am heißen Freitag. Bei der passenden Abstimmung tappte man also noch ein wenig im Dunkeln. Smits und Tulovic gingen als letzte Piloten auf die Strecke. Im ersten Sektor der ersten schnellen Runde war Reiterberger am schnellsten, ebenso in Sektor 2 und 3. Am Ende lag er mit einer 1.38,022 min knapp vorne. Hinter ihm reihte sich sein Teamkollege Jan Mohr ein.
Der Zeitenmonitor des Live-Timings kam mit der Aktualisierung gar nicht mehr hinterher. Kevin Orgis war nach dem ersten Sektor nicht mehr zu sehen, die Technik an seiner BMW streikte. Vier Minuten vor der Schlussattacke lautete die Reihenfolge: Reiterberger, Jähnig, Schrötter. Doch bis auf Tulovic auf Platz 4 und Leon Orgis auf Platz 7 waren noch alle Piloten auf der Strecke.
Gut eine Minute vor der schwarz-weiß karierten Flagge tauchte Smits auf Platz 1 auf. Wenige Sekunden später setzte sich dann Schrötter an die Spitze und Reiterberger verdrängte Smits auf den dritten Rang. 0,035 min hinter Schrötter, der mit einer 1.37,461 min vorgelegt hatte. Doch Smits wollte vor den heimischen Fans unbedingt die Pole und legte mit einer 1.37,128 min nach. Plötzlich tauchte Lukas Tulovic mit einer neuen Bestzeit von 1.37,083 min auf. Sein Timing war aber nur fast perfekt. Denn Smits hatte als letzter Pilot auf der Strecke noch eine mögliche Runde zum Konter. Und die nutzte der Niederländer. Mit einer Zeit von 1.37,016 setzte er sich an die Spitze.
Auf den weiteren Plätzen landeten in Reihe 2 Reiterberger, Jähnig und Finsterbusch. Reihe 3 ging an Mohr, Leon und Kevin Orgis. Tulovics Startplatz ist noch mit Vorsicht zu genießen, da er erst seine Drehzahldaten bei den technischen Kommissaren vorzeigen muss, um so zu beweisen, dass er das Drehzahllimit von 15.600 nicht überschritten hatte.
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