Viñales und Rossi: Meregalli erklärt den Rückstand
Maverick Viñales dominierte die MotoGP-Tests in Valencia und Jerez, Valentino Rossi verlor bis zu 1,6 Sekunden auf seinen Teamkollegen. Was Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli dazu sagt.
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Den ersten von zwei Testtagen in Jerez beendete Valentino Rossi am Montag 1,628 Sekunden hinter Maverick Viñales auf Platz 14. Am Dienstag konnte der 40-jährige Superstar den Rückstand zwar verringern, in der kombinierten Zeitenliste büßte er aber trotzdem noch 1,221 Sekunden auf seinen Teamkollegen ein.
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Hat Team Director Massimo Meregalli eine Erklärung für den großen Zeitunterschied zwischen seinen Yamaha-Werksfahrern? "Maverick hat den Test mit dem alten Motorrad begonnen, um eine Basis zu haben. Dann ist er aber gleich auf das neue Motorrad umgestiegen und hat versucht, die Arbeit, die wir in Valencia begonnen haben, fortzuführen. Er ist recht zufrieden mit dem Paket und dem Set-up. Auch wenn das neue Bike in einigen Punkten noch nicht so gut ist wie das alte – aber in anderen dafür schon besser. Er versucht, das ganze Paket zu optimieren", erklärte der 48-jährige Italiener. "Vale hat versucht, die Arbeit am Set-up fortzuführen. Er hat dafür mehrmals das neue und das alte Motorrad ausprobiert. Dabei hat er meiner Meinung nach nicht versucht, die Pace besonders anzuziehen. Am Dienstagvormittag hat er gut angefangen, aber dann hat das Regenwetter seine und unsere Arbeit unterbrochen", ergänzte Meregalli.
Das Feedback zum Prototypen der M1 für die Saison 2020 gehe aber in die gleiche Richtung, betonte der Yamaha-Teammanager: "Das ist sehr wichtig, um in der Entwicklungsarbeit die richtige Richtung einzuschlagen."
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Allerdings waren sich auch beide Yamaha-Werksfahrer in einem Punkt einig: Das Topspeed-Problem ist noch nicht gelöst. "Wir erwarten uns, dass wir in Sepang einige kleine Updates bekommen, aber ich erwarte mir nichts Großes. Sicher ist es nicht die endgültige Version, aber wir sind schon nahe dran. Wir haben uns verbessert – aber die anderen auch", weiß auch Meregalli. "Jerez ist keine Strecke, auf der der Topspeed den Unterschied macht. Ich glaube, dass man hier wirklich den Charakter eines Motors erkennen kann. Bisher lief es gut und das wurde auch von beiden Fahrern bestätigt."
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Und wie verliefen die ersten Tests mit David Munoz in der Yamaha-Box? "Er hat sich gut eingefügt. Ich war vorher schon nicht besorgt, aber jetzt bin ich es auch nicht. Denn so wie unsere Mannschaft organisiert ist, kann sich der Neue Schritt für Schritt einleben", meinte Meregalli zum neuen Crew-Chief von Valentino Rossi.
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