Scott Redding: Angebote von Pramac, Aspar & Forward

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
2015 tritt Scott Redding für sein ehemaliges Moto2-Team MarcVDS mit einer Factory-Honda in der MotoGP-Klasse an. Doch auch Pramac, Aspar und Forward wollten den Briten ködern.

In dieser Saison reichte es mit der nicht konkurrenzfähigen Open-Honda nur für 81 Punkte und WM-Rang 12. Trotzdem konnte Scott Redding so Landsmann Cal Crutchlow auf der Ducati im Gesamtklassement hinter sich lassen.

Seine Zukunft war ungewiss, als klar wurde, dass Sponsor Go&Fun bei Gresini Racing aussteigt und damit kein Geld für eine Factory RC213V für Redding zur Verfügung steht. Doch Reddings ehemaliges Moto2-Team MarcVDS erzielte einen Deal mit Honda für die nächsten drei Jahre und erhielt einen Startplatz in der MotoGP-Klasse. Nun tritt Redding tritt 2015 und 2016 für das Team Estrella-Galicia 0,0 MarcVDS mit einer Factory-Honda an.

Doch auch andere Teams bemühten sich um den 21-Jährigen. Pramac-Ducati hielt den Platz von Andrea Iannone, der ins Werksteam wechselt, einen Monat für Redding frei. Pramac-Teamchef Francesco Guidotti sagte: «Als er sich für Honda entschied, waren das schlechte Nachrichten für uns. Wir haben jedoch damit gerechnet. Er ist sehr jung und talentiert. Zudem weiß er, wie man Rennen gewinnt und kämpfte um den Moto2-Titel. Er hat alles, was ein Top-Fahrer in der MotoGP-Klasse braucht. Ich hätte gerne mit Scott gearbeitet.»

Auch Aspar Honda zögerte den Deal mit Eugene Laverty an der Seite von Nicky Hayden hinaus bis klar war, dass Redding nicht mehr verfügbar ist. Aspar-Sportdirektor Gino Borsoi erklärte gegenüber «MCN»: «Wir waren sehr enttäuscht, denn er ist ein sehr guter Fahrer. Es wäre großartig gewesen, ihn in unserem Team zu haben.»

Auch Forward-Boss Giovanni Cuzari machte Redding ein Angebot. Er sollte Teamkollege von Stefan Bradl auf einer Open-Yamaha YZR-M1 werden. «Scott wäre die perfekte Wahl für uns gewesen. Wir waren sehr, sehr nah an einem Deal. Wir unterbreiteten ihm ein schriftliches Angebot, doch dann veränderte sich alles. Es wäre großartig gewesen, ihn in unserem Team zu haben.» Nach der Absage des Briten wurde der 1,93 Meter große Superbike-Pilot Loris Baz verpflichtet.

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