Chaz Davies (3./Ducati): Von Xavier Fores gebügelt!

Von Sascha Weingrill
Superbike-WM

Obwohl Chaz Davies kurz vor Rennende mit Rang 3 ein gutes Resultat in Buriram sicherstellte, musste er sich seinem Ducati-Kollegen Xavier Fores aus dem Barni-Privatteam geschlagen geben.

Von Startplatz 9 ins Rennen gegangen, konnte Chaz Davies gleich zu Beginn zwei Positionen gut machen. Als an der Spitze bereits munter gekämpft wurde, musste sich der Vize-Weltmeister von 2017 noch mühsam nach vorne kämpfen. Während Kawasaki-Star Jonathan Rea (Kawasaki) ungefährdet zum Sieg fuhr, kämpfte sich Davies verbissen auf Rang 4 vor und lief wenige Runden vor Schluss auf den Red Bull Honda-Piloten Leon Camier auf. Davies hatte die sichtlich höhere Pace, aber Camier machte sich mit all seiner Routine breit und verteidigte tapfer Rang 3. In der vorletzten Runde quetschte sich Davies allerdings an seinem Freund vorbei, Camier hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen.

«Es war ein interessantes Rennen, doch Jonathan war absolut außer Reichweite, obwohl der Abstand zu ihm über das gesamte Rennen nahezu gleich blieb», stellte Davies sofort klar. «Ich konnte einiges mehr über mein Bike lernen. Im Kampf mit Leon machte ich einen Fehler, der mich kurz den Anschluss kostete. Leon fuhr ein klasse Rennen, doch letztlich konnte ich ihn bezwingen. Ich bin mit dem Podestplatz sehr zufrieden.»

Die Strecke in Thailand ist bekanntlich nicht die Lieblingsstrecke von Ducati. Dennoch standen mit dem Zweitplatzierten Xavi Fores und Davies zwei Panigale R auf dem Podium. Vor allem die Art und Weise wie Fores den zweiten Platz holte, sollte dem gesamten Ducati-Werksteam zu denken geben. Obwohl der Spanier immer wieder betont ebenfalls ein Werksbike zu Verfügung zu haben, ist es bedenklich von einem Privatier distanziert zu werden.

«Unsere Reifenwahl war für diese Verhältnisse nicht optimal, das müssen wir für das Rennen am Sonntag beachten», fuhr Davies fort. «Wir können auch noch einiges an der Elektronik verbessern, das wird uns helfen. Das Rennen heute machte vor allem Spaß, weil ich gegen meinen guten Freund Leon Camier kämpfen konnte. Er fuhr auf der Honda ein gutes Rennen. Es tut mir etwas leid, dass ich ihm den ersten Podestplatz seit über vier Jahren weggeschnappt habe. Doch im Rennen gibt es keine Freunde oder Geschenke.»

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