Sandro Cortese (Yamaha): «Das war sehr gefährlich»
GRT-Yamaha-Pilot Sandro Cortese erreichte im zweiten Lauf der Superbike-WM in Magny-Cours nicht das Ziel. Davor im Superpole-Race musste sich der Deutsche mit Platz 11 zufriedengeben.
Sandro Cortese, Supersport-Weltmeister 2018, hatte sich für den Sonntag in Magny-Cours einiges vorgenommen, auch wenn er aus der vorletzten Startreihe losfahren musste. Der Schwabe startete von Position 17 in das Superpole-Rennen über 10 Runden, musste sich am Ende jedoch mit dem elften Rang begnügen. Da im Sprintrennen nur die Top-9 WM-Punkte erhalten, ging er leer aus.
Im zweiten Hauptrennen am Sonntagnachmittag fuhr Cortese schnell nach vorne und kämpfte mit seinem Teamkollegen Marco Melandri um die Plätze. In der zehnten Runde musste der 29-Jährige jedoch mit einem technischen Defekt aufgeben und mit seiner Yamaha R1 zurück in die Box rollen. "Ich konnte nicht mehr schalten", erklärte er seine Rennaufgabe.
"Wir analysieren aktuell noch was los war, aber wahrscheinlich gab es ein Problem mit dem Getriebe", berichtete Cortese im Interview mit SPEEDWEEK.com. "Schon ab der ersten Runde wurde das Problem von Runde zu Runde schlimmer; später fuhr ich im sechsten Gang und konnte nicht mehr runterschalten. Das war dann nicht nur für mich, sondern auch für die anderen Fahrer ziemlich gefährlich. Ich hatte Marco überholt und fuhr auch den Speed von Haslam und Sykes, die ich ganz sicher noch eingeholt hätte, doch leider konnte ich das Rennen nicht zu Ende fahren", erklärte der Deutsche, der weiterhin auf WM-Rang 10 liegt.
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