Prudlik wie eine Fahne im Wind

Von Rudi Hagen
Festhalten, bitte: Prudlik fast freischwebend

Festhalten, bitte: Prudlik fast freischwebend

Im ersten Lauf beim Seitenwagen-WM-Rennen in Oschersleben hatte das Team Adrian Kretzer/Michael Prudlik einen besonderen Zwischenfall zu überstehen.

Einen Moment der besonderen Art erlebte Beifahrer Michael Prudlik am Sonntag beim Sprint-Race der Seitenwagen-WM in Oschersleben. Der Hildesheimer, eigentlich mit Dieter Eilers in der IDM unterwegs, half diesmal bei Adrian Kretzer im Boot aus, der nach einer Verletzungspause noch Fahrpraxis sucht. In Runde 4 rutschte Prudlik in der Rechtskurve vor der Westtribüne mit den Füssen aus dem Beiwagen und konnte sich, fast freischwebend, gerade noch am Motorrad festhalten.

«Ich dachte, jetzt fliege ich ab», grinste der 46-Jährige später, «aber in der folgenden Schikane hat mich die Fliehkraft wieder hinein getrieben. Das war schon ein irres Gefühl. Das Hock-Gespann vom Adrian ist etwas enger als das LCR-Chassis vom Dieter Eilers, da musste ich mich ganz schön umstellen.»

Adrian Kretzer hatte das Ganze erst realisiert, als Prudlik schon fast wieder drin sass. «Ich habe nach der Kurve gedacht, was schaukelt das Ding so? Dann habe ich nach hinten geschaut und sah, wie Michael wie eine Fahne im Wind flatterte, und schwups, sass er wieder drin.»

Im zweiten Lauf über 22 Runden boten die beiden eine sehr gute Vorstellung, eroberten Platz 10 und damit sechs Punkte in der WM-Klassifizierung.

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