Nicki Pedersen: «Das muss hart sein»

Von Katja Müller
Speedway-GP
Nicki Pedersen gibt niemals auf

Nicki Pedersen gibt niemals auf

Der WM-Zweite Nicki Pedersen ist froh, dass er nicht in der Lage von Chris Holder und Greg Hancock ist. Beide führten die WM mit grossem Abstand an.

Trotzdem gibt es die Entscheidung im Titelrennen erst beim letzten GP am 6. Oktober im polnischen Thorn.

Der 35-jährige Däne Nicki Pedersen ist in ausgezeichneter Form. Beim letzten GP in Vojens erzielte er 20 Punkte und schob sich vorbei an Greg Hancock auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Den Rückstand auf den WM-Führenden Chris Holder verkürzte er von 11 auf 2 Punkte. Da sowohl Hancock als auch Holder im Laufe der Saison die WM-Tabelle mit 10 und mehr Punkten anführten, beneidet sie Pedersen nicht um deren aktuelle Situation.

«Ich bin wirklich froh, nicht in deren Haut zu stecken», sagt Pedersen. «Chris ist jung und er ist glücklich über die Situation, aber er führt nur noch mit zwei Punkten, das muss ganz schön hart sein. Er war immerhin schon mal 11 Punkte in Front und es gibt nichts Schlimmeres, wie wenn sich dein Vorsprung verkleinert und alles erst im letzten Rennen entschieden wird, das steigert den Druck enorm. Auch Greg führte schon mit grossem Abstand und plötzlich liegt er nur noch auf Rang 3 mit 10 Punkten Rückstand auf Chris und acht auf mich.»

Der dreifache Weltmeister sieht das Ganze sehr entspannt: «Es ist noch nicht vorbei. Ich kann entspannt nach Thorn reisen, denn ich habe nichts zu verlieren, kann nur gewinnen.»

Über das Rennen in Vojens meint Pedersen: «Ich war sehr relaxed vor dem Rennen, gar nicht nervös. Ich habe mir keinen Druck gemacht, wobei ich natürlich gewinnen wollte. Ich bin einfach aufs Motorrad gestiegen und habe meinen Job gemacht und habe nur nach mir selbst geschaut. Mich frustriert es nicht, dass Michael Jepsen Jensen am Ende an mir vorbeigezogen ist, er war wirklich gut, hat mich auf der Innenlinie überholt. Keiner der anderen Fahrer im Feld hätte mich auf dieser Linie überholt, niemals! Aber Michael kennt Vojens wie seine Westentasche.»

Pedersen weiter: «Ich habe mein Bestes gegeben, um ihn nicht vorbei zu lassen. Aber ich wollte mich auch nicht zu sehr darauf konzentrieren, wollte auf meiner eigenen Linie fahren und die war im Vergleich zu Michael seiner leider nicht schnell genug. Wie ich schon immer gesagt habe: Mir ist es wichtiger Weltmeister zu werden, als einen dänischen GP zu gewinnen.»

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