Chris Holder: Behält Prophet Nicki Pedersen Recht?

Von Helge Pedersen
Speedway-GP
Chris Holder (1) fährt derzeit nur im Mittelfeld

Chris Holder (1) fährt derzeit nur im Mittelfeld

«Mit der Nummer 1 auf dem Rücken zu fahren ist unglaublich schwer», stellte Nicki Pedersen gegenüber Weltmeister Chris Holder im Winter fest. Wie wahr.

Die Leistungen von Weltmeister Chris Holder in den bisherigen zwei Grands Prix sind – gewöhnlich. Neun und zehn Punkte hat er in Neuseeland und Polen geholt, das ist guter Durchschnitt. Wie auch seine WM-Platzierung, der Champion verweilt auf Rang 7.

Holder macht Abstimmungsprobleme an seinem Material dafür verantwortlich, dass er bereits zwölf Punkte hinter WM-Leader Tomasz Gollob liegt. Mit noch zehn ausstehenden Grands Prix im Hinterkopf erscheint dieser Rückstand nicht groß. Ihn aufzuholen wird aber kein Kinderspiel.

«Mein Rennen in Bromberg war nicht schlecht», meinte Holder zu seinem Ausscheiden im Halbfinale. «Wäre ich nicht der Weltmeister, würde ich das Rennen wohl als gut bezeichnen. Weil ich aber die Nummer 1 auf dem Rücken habe, hält jeder meine zehn Punkte für ein Desaster.»

Genau das hatte dem Australier der dreifache Weltmeister Nicki Pedersen letzten Winter prophezeit, Holder hat es als Psychospiele des streitlustigen Dänen abgetan. «Man sollte nicht allzu viel Beachtung darauf legen, was bisher passiert ist», meint Holder zu den zwei Rennen. «Ich bin immer noch bei den Leuten, fuhr zweimal ins Halbfinale.»

Der 25-Jährige glaubt, dass es ihm lediglich an Feinabstimmung seiner Motorräder mangelt: «Wir sind noch nicht viele Rennen gefahren, ich bin noch nicht da, wo ich sein müsste. Ich muss die Motoren besser kennenlernen. Mit jeder Runde wird es besser. Ich brauche nur ein herausragendes Rennen, und alles wird sich ändern. Aber das ist schwer, im Grand Prix sind alle unglaublich gut. Du musst immer voll da sein, bisher war ich das nicht. Panik schiebe ich deswegen aber keine.»

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