WM-Quali Abensberg: Smolinski und Riss ausgeschieden

Von Manuel Wüst
Speedway-WM

Bitterer Tag in Abensberg für die deutschen Fahrer beim vierten Qualifikationsrennen der Speedway-WM: Martin Smolinski und Erik Riss fuhren Stechen um letzten Quali-Platz, dem Österreicher Gappmaier gelang die Sensation.

Die Bahn in Abensberg stand im Mittelpunkt des Geschehens, wurde von vielen Beteiligten kritisiert und als sehr anspruchsvoll, teils gefährlich bezeichnet. Nichtsdestotrotz mussten sieben Fahrer ermittelt werden, die in die nächste Runde einziehen würden. Die beiden Deutschen Martin Smolinski und Erik Riss fuhren jeweils neun Punkte ein, was eine solide Leistung darstellte, aber zum klaren Weiterkommen nicht reichte.

Smolinski und Riss mussten sich im Stechen um den siebten und letzten Qualifikationsplatz Matej Kus stellen. Der Tscheche holte sich in einem Fotofinish den Sieg und somit den letzten Qualifikationsplatz, Smoli und Erik Riss sind ausgeschieden.

Sieger beim Rennen in Abensberg wurde der Däne Peter Kildemand, der erst kürzlich noch am Fuß verletzt war, vor dem Polen Mateusz Szczepaniak und dem ehemaligen Grand-Prix-Fahrer Hans Andersen. Die größte Überraschung war das Weiterkommen des Österreichers Daniel Gappmaier, der erst durch eine Niederlage im Stechen um den dritten Platz das Podium verpasste.

Einzig Kevin Wölbert und Kai Huckenbeck haben sich für die Halbfinales in Olching und Terenzano qualifiziert. Da die FIM für beide Halbfinales je zwei Wildcards vergeben wird, hat Smolinski die Chance, in Olching doch noch dabei zu sein.

Ergebnisse Speedway-WM-Quali Abensberg/D:

Qualifiziert für die WM-Semifinales:

1. Peter Kildemand (DK), 13 Punkte
2. Mateusz Szczepaniak (PL), 12
3. Hans Andersen (DK), 11+3
4. Daniel Gappmaier (A), 11+2
5. Oliver Berntzon (S), 10
6. Przemyslaw Pawlicki (PL), 10
7. Matej Kus (CZ), 9+3

Ausgeschieden:

8. Martin Smolinski (D), 9+2
9. Erik Riss (D), 9+1
10. Ludvig Lindgren (S), 7
11. Nicolas Vicentin (I), 6
12. Bradley Wilson Dean (NZ), 5
13. Ricky Wells (USA), 4
14. Niklas Säyriö (FIN), 3
15. Mike Jacopetti (D), 1
16. Patrick Mikel (CZ), 0
17. Danny Maaßen (D), 0
18. Max Dilger (D), 0

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