Cremona: Markus Venus/Thomas Hofer mit zweimal Platz 10 auf WM-Rang 8
In der Hitzeschlacht von Cremona (I) kamen Markus Venus und Beifahrer Thomas Hofer jeweils als Zehnte ins Ziel. Nach acht von zwölf Rennen belegt das deutsch-schweizerische Duo WM-Platz 8.
Große Hitze, Rennsport, Mensch und Material, das geht sich oft nicht gut aus. Schon bei den Rennen zur Seitenwagen-Weltmeisterschaft im südfranzösischen Pau Arnos hatten die Teams mit großer Hitze zu kämpfen. In Cremona in der italienischen Region Lombardei, gelegen am linken Flussufer des Po inmitten der Po-Ebene, war es am letzten Wochenende nicht minder heiß.
«Es war ganz gut, dass wir uns in Pau Arnos schon mal an die Temperaturen gewöhnen konnten, da waren wir für Cremona wenigstens mental auf die drückende Hitze vorbereitet», so Markus Venus im Rückblick. Ein Motor wollte dabei allerdings nicht mitmachen.
Sah das ganze ITW Racing Team bei den Trainingszeiten noch Potenzial, machte das 600er Yamaha-Aggregat dann doch noch während des Trainings schlapp und wurde gewechselt. So musste zunächst der neue Motor eingefahren werden. Im Qualifying sicherten sich Venus/Hofer dann unter diesen erschwerten Bedingungen den zwölften Startplatz.
Wie verliefen der Sprint und das Hauptrennen?
Beim Sprintrennen am Samstag war es auf dem 3,768 m langen Circuit Angelo Begamonti unglaublich heiß, was Mensch und Maschine wieder einiges abverlangte. Hier fuhren Venus/Hofer auf Platz 10. Venus: «Unsere Die Erwartungen waren zwar etwas höher, aber ab der dritten Runde funktionierte die Schaltautomatik nicht mehr und ich musste das restliche Rennen manuell schalten, was einiges an Zeit gekostet hat. Das war schade, denn sonst wäre mehr möglich gewesen.»
Im Hauptrennen am Sonntag, wegen der Hitze auf 18 Runden gekürzt, sicherten sich Markus Venus und Thomas Hofer ebenfalls Platz 10. Aber hier war dann auch ein wenig Pech im Spiel. «Ich wollte gerade zum Überholen ansetzen, da musste das Safety Car aufgrund eines Brandes eines anderen Gespanns auf die Strecke und das Rennen wurde zu Ende gefahren, ohne dass man überholen durfte», bedauerte der Pfarrkirchener am Ende die Situation.»
Fazit und Ausblick
Und Venus weiter: «Ja, ja, die liebe Technik ließ uns etwas hängen, durch den defekten Motor im Training fehlten wichtige Trainingrunden, und es wäre mehr möglich gewesen, wenn der Schaltautomat im Sprintrennen nicht defekt geworden wäre, aber wir haben wieder wichtige Punkte auf dem WM-Konto und sind damit durchaus zufrieden.»
Die beiden kommenden WM-Läufe sind am 19./20. August auf dem TT-Circuit im niederländischen Assen (NL). Aber schon an diesem Wochenende, 15./16. August, fahren Venus/Hofer beim Historischen Grand Prix auf dem Schottenring, einem Stadtkurs in Schotten im hessischen Vogelsbergkreis, mit.
Seitenwagen-WM, Stand nach 8 von 12 Rennen:
1. Harry Payne/Kevin Rousseau (GB/F), 152,5 Punkte
2. Pekka Päivärinta/Adam Christie (FIN/GB), 148
3. Sam Christie/Tom Christie (GB), 137
4. Markus Schlosser /Lucas Krieg (CH/D), 86,5
5. Ted Peugeot/Vincent Peugeot (F), 65
6. Todd Ellis/Emmanuelle Clément (GB/F), 58
7. Bennie Streuer/Manon Vissenberg (NL), 54
8. Markus Venus/Thomas Hofer (D/CH), 47,5
9. Paul Leglise/Marjorie Cescutti (F), 46,5
10. Corey Turner/Danyon Turner (AUS), 44,5
11. Tim Reeves/Melanie Farnier (GB/F), 37
12. Paul Kirby/Ema Salmon (GB/F), 23
13. Cyril Vinet/Gerald Vinet (F), 23
14. Manuel Moreau/Alice Roba (F/B), 22
15. Kevin Cable/Yann Druet (GB/F), 21
16. Wiggert Kranenburg/Loris Charteau (NL/F), 18
17. Claude Vinet/Leane Marsal (F), 15
18. Thomas Eder/Kevin Kölsch (D), 14
19. Patrick Werkstetter/Valentin Pirat (D/F), 10
20. Raymond Leijdekkers/Océane Bataille (F), 7,5
21. Michael Brillault/Fabrice Deturche (F), 6,5
22. Pierre Leguen/Leopold Rouby (F), 5,5
23. Lewis Nicol/Clement Conil (GB/F), 5
24. Ulric Brillaut/Cora Marsal (F), 2
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