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GT-Spektakel in Nippon: 28 GT3-Boliden bei Suzuka 1000km

28 GT3-Fahrzeuge von acht Herstellern wurden für die Suzuka 1000km, dem vierten Lauf der Intercontinental GT Challenge - der inoffziellen GT3-Weltmeisterschaft - genannt.

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Eine bunte Mischung aus Teams und Herstellern wird um den Sieg beim Sommer-Langstreckenrennen kämpfen, wenn heute in einem Monat der vorletzte Lauf der Intercontinental GT Challenge 2026 beim 50-jährigen Jubiläum des Suzuka-1000-km-Rennens (11.–13. September) startet.

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Die vorläufige Teilnehmerliste mit 28 Fahrzeugen umfasst acht Hersteller, von denen sieben – Chevrolet, Ferrari, Ford, Lexus, Mercedes-AMG, Nissan und Porsche – in der Pro-Klasse vertreten sind.

Der Vorjahressieger BMW steht ebenfalls auf der Liste, hat jedoch unter seinen vier M4 GT3 Evo keinen offensichtlichen Anwärter auf den Gesamtsieg, obwohl in den meisten Werksfahrer im Cockpit setzen sitzt.

Wie bereits 2025 und gemäß dem Ethos der IGTC werden mehr als zwei Drittel der Fahrzeuge von regionalen asiatischen Teams gemeldet. Davon stammen zwölf aus Japan.

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Heimfans und neutrale Zuschauer werden sich zudem darüber freuen, Nissan und Lexus auf der Liste zu sehen. Und darüber hinaus dürften beide dank der japanischen Pro-Fahrer-Aufstellungen von Team 5ZIGEN und K-tunes ganz vorne mitkämpfen. Ein Highlight der Veranstaltung wird der Super-GT-Star Katsumasa Chiyo sein, der wieder in einen GT-R NISMO steigt – das Auto, mit dem er sich einen Namen gemacht hat.

Keine der beiden japanischen Marken ist berechtigt, Punkte in der IGTC-Fahrer- oder Herstellerwertung zu sammeln; diese sind den sechs registrierten Marken der weltweit ausgetragenen GT3-Serie vorbehalten. Alle sind in Suzuka vertreten.

Zudem gibt es eine Rekordzahl an Teilnehmern im IGTC Independent Cup. Kenny Habul, Jefri Ibrahim, Ralf Bohn, Johannes Zelger, Jonathan Hui und der Meisterschaftsführende Li Kerong traten zuletzt gemeinsam in Bathurst an und kehren nun zusammen mit einem siebten registrierten Am-Fahrer zurück: Adrian D’Silva.

Eine DTM-Überschneidung für den Gesamt-Meisterschaftsführenden Maro Engel bietet seinen Mercedes-AMG-Teamkollegen Luca Stolz und Maxime Martin die Gelegenheit, ihren Rückstand von 17 bzw. 18 Punkten zu verkürzen. Die diesjährigen Sieger des ADAC Ravenol 24h Nürburgring teilen sich eines der beiden Craft-Bamboo-Fahrzeuge mit dem japanischen Star und Super-Formula-Spitzenreiter Kakunoshin Ohta.

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Die Porsche von Absolute belegten 2025 den zweiten und vierten Platz und dürften dank zweier besonders starker Pro-Teams erneut um die Spitze mitkämpfen. Auch die Partnerschaft mit AO Racing, bei der Rexy’s längst verschollener Vorfahr „Bushi Rex“ den 911 GT3 R mit der Startnummer 8 ziert, wird zweifellos zu den beliebtesten Starts des Jahres gehören.

Porsche stellt Mercedes-AMG in Bezug auf die Gesamtzahl der Fahrzeuge weit in den Schatten, doch beide haben zwei klare Anwärter auf den Gesamtsieg. Und das könnte im Kampf um den diesjährigen IGTC-Konstrukteurs-Titel entscheidend sein, bei dem Stuttgart mit acht Punkten Vorsprung vor Affalterbach führt.

Bei JMR gibt es eine unveränderte Besetzung: Nick Catsburg, Alexander Sims und IndyCar-Ass Scott McLaughlin bündeln zum ersten Mal seit Suzuka vor fast 12 Monaten ihre Kräfte, als die Corvette das Podium komplettierte. Dies ist nach wie vor Chevrolets bisher bestes IGTC-Ergebnis.

Auch Ferrari hat dank des japanischen Teams PONOS RACING einen Pro-Einsatz in petto, das den ehemaligen Super-GT500-Meister Tadasuke Makino mit dem aktuellen GT300-Spitzenreiter Seita Nonaka zusammenbringt.

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Ford schickt unterdessen über seine australischen Partner, Miedecke Motorsport by Team MPC, erstmals einen Mustang nach Suzuka. Die Werksfahrer Christopher Mies, Dennis Olsen und Frederic Vervisch kennen das Auto in- und auswendig, wobei letzterer bereits 2019 mit Audi das Summer Endurance Race gewann – im selben Jahr, in dem Olsen das Podium komplettierte.

Max Hesse ist mit Platz sechs in der Gesamtwertung der bestplatzierte BMW-Fahrer, muss aber in den letzten beiden Rennen noch 30 Punkte auf Engel gutmachen, wenn er noch Hoffnung haben will, in die Fußstapfen von Kelvin van der Linde aus dem letzten Jahr zu treten. Der vom KRC betriebene M4, den er sich mit Ruan Cun Fan und Maxime Oosten teilt, wird zu den Favoriten auf den Sieg in der Bronze-Klasse zählen.

Das 1000-km-Rennen von Suzuka beginnt am Freitag, dem 11. September, mit Testfahrten und einem Nachttraining. Am Samstag stehen das Vorqualifying und das Qualifying auf dem Programm, bevor die Teams am Sonntag in die Dunkelheit starten.

Die SRO hat die vorläufige Teilnehmerliste hier hinterlegt.

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