Vier Wochen nach Sturz: Der Knöchel bereitet Tarran Mackenzie Sorgen
Ausgerechnet bei seinem Heimrennen in Donington Park zog sich Tarran Macken bei einem Sturz mehrere Brüche zu. Ob der Ducati-Pilot rechtzeitig für Magny-Cours fit sein wird, ist fraglich.
Eine Gehirnerschütterung sowie Brüche des linken Schlüsselbeins, des Schulterblatts sowie kurz über dem Knöchel auch Schien- und Wadenbein: Das war die niederschmetternde Diagnose für Tarran Mackenzie, nachdem der Engländer am 10. Juli im zweiten freien Training in Donington Park gestürzt war. Damit war sein Heimrennen bereits gelaufen, bevor es überhaupt so richtig angefangen hatte.
Während die Brüche von Schien- und Schlüsselbein in getrennten Operationen fixiert wurden, sollten das Wadenbein und das Schulterblatt angesichts der langen Sommerpause von selbst verheilen. Einen Monat nach seinem Unfall ist Mackenzie schon einen Schritt weiter.
«Ich habe angefangen, ohne Krücken oder mit nur einer Krücke zu laufen, und das war, glaube ich, recht positiv», berichtete der 30-Jährige. «Ich mache viel Physiotherapie und Reha, aber alles läuft in die richtige Richtung. Mein Knöchel ist wahrscheinlich das Schlimmste. Das Schlüsselbein ist schon recht gut verheilt, aber ich muss noch etwas Kraft aufbauen.»
Der Knöchelbereich bereitet mir die größten Sorgen.Tarran Mackenzie
Wegen der geringen Durchblutung verheilen Brüche im Bereich der Knöchel langsamer. Der aus Stirling stammende Mackenzie ist guten Mutes, dass er bis Magny-Cours Anfang September wieder einsatzbereit sein wird – sicher ist das jedoch nicht.
«Der Knöchelbereich bereitet mir die größten Sorgen», gab der MGM Optical Express-Pilot zu. «Ich versuche einfach, wieder gesund zu werden. Aber es ist gut, dass ich jetzt wieder normal laufen – oder humpeln – und mich im Alltag normal bewegen kann. Es läuft also alles in die richtige Richtung. Es sind noch ein paar Wochen bis zu meinem Comeback. Dann geht es nach Magny-Cours. Mein Ziel ist es weiterhin, bis dahin topfit zu sein. Das ist momentan mein Ziel. Es ist schön, ein konkretes Datum vor Augen zu haben, auf das ich hinarbeiten kann. Wenn alles nach Plan verläuft, bin ich bis dahin topfit.»
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