Keine Pause nach der Dakar
Robby Gordon und B.J. Baldwin werden einen Tag nach dem Zieleinlauf bereits wieder hinter dem Steuer sitzen.
Ein Beispiel für Rennsport-Verrücktheit gefällig? Die beiden amerikanischen Hummer-Piloten Robby Gordon und B.J. Baldwin werden sich nach den Strapazen der Rallye Dakar nicht etwa wie die grosse Mehrheit ihrer Kollegen eine Erholungspause gönnen, sondern nach dem Zieleinlauf in Buenos Aires am kommenden Samstag schnellstmöglich in das Flugzeug steigen und nach Nevada dislozieren. Dort werden sie am Sonntag beim Saisonauftakt der SCORE International-Serie, bei der Laughlin Desert Challenge, in der Trophy-Truck-Klasse an den Start gehen. Vorgesehen ist, dass beim Rennstart am Samstag Robby Gordons Vater Bob den Chevy CK1500 pilotieren wird. Baldwin soll am ersten Tag durch Chad Ragland im Chevy Silverado ersetzt werden. Allerdings wird im Umfeld der Rallye Dakar auch vermutet, dass Gordon und Baldwin aufgrund ihres grossen Rückstands auf die Ranglisten-Spitze die Dakar vorzeitig beenden könnten, um eventuell bereits früher zur Laughlin Desert Challenge reisen zu können.
Immerhin eine ganze Woche Pause wird sich VW-Pilot Nasser Al-Attiyah gönnen, bevor er in seiner Heimat die Qatar International Rally bestreiten wird. Der Lauf ist der Saisonauftakt zur FIA Middle East Rally Championship, deren Titelverteidiger Al-Attiyah ist. Der Katarer wird dort einen Ford Fiesta S2000 an den Start bringen.
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