Rallye Dakar: Das Husqvarna-Duo behielt die Nerven
Die beiden Husqvarna-Werkspiloten Pablo Quintanilla (RCH) und Andrew Short (USA) machten auf der zehnten Etappe der Rallye Dakar mit den Plätzen 2 und 8 viel Boden im Gesamtklassement gut.
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Als sich auf der zehnten Etappe der Rallye Dakar nahezu alle Favoriten bis auf Tagessieger Matthias Walkner (KTM) gravierende Navigationsfehler leisteten und der bisherige Gesamtführende Kevin Van Beveren (Yamaha) nach einem schweren Sturz verletzt aufgeben musst, glänzten die beiden Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing-Piloten Pablo Quintanilla und Andrew Short mit einem ausgezeichneten Teamergebnis.
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Quintanilla beendete die dramatisch verlaufene zehnte Etappe mit 11:35 Minuten Rückstand hinter dem neuen Gesamtführenden Walkner auf dem ausgezeichneten zweiten Platz, der den Chilenen in der Gesamtwertung auf den neunten Platz zurückbrachte. Auch Dakar-Rookie Short wusste zu überzeuge. Er landete auf dem achten Platz und belegt aktuell den 19. Rang in der Gesamtwertung. "Es war erneut ein richtig schwerer Tag", beteuerte Pablo Quintanilla. "Bereits vor dem Start wussten wir, dass die Navigation auf dieser Etappe sehr schwierig wird. Die vielen Flussläufe verlaufen parallel zur richtigen Route und da gerät man schnell vom Kurs ab. Ich hatte eine gute Startposition, konzentrierte mich auf die Navigation und gab mein Bestes, um die am Montag verlorene Zeit wieder aufzuholen."
"Ich wollte Druck machen, aber dabei auch das Limit nicht überschreiten, da ich wusste, wie schnell man einen Fehler macht. Diese Strategie ist aufgegangen, die gesamte Etappe lief zu meinem Gunsten und damit haben wir ein sehr gutes Tagesergebnis erreicht."
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"Heute ging es bei mir rauf und runter, aber am Ende überwiegt natürlich die Freude mit meinem sehr guten Resultat", berichtete Andrew Short. Auf einigen Streckenabschnitten war ich sehr schnell, in anderen Passagen wiederum nahm ich etwas das Tempo heraus, um mich besser auf die Navigation konzentrieren zu können. Es gab einige Momente, da wusste ich nicht genau, wo es lang ging."
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"Zu Beginn war ich allein unterwegs, dies war eine weitere wertvolle Erfahrung für mich. Anschließend konnte ich mich an anderen Piloten orientieren und versuchte einfach an ihnen dran zu bleiben. Einen üblen Sturz hatte ich dann auch noch, aber zum Glück ist nicht allzu viel passiert und ich konnte das Rennen fortsetzen. Ich bin immer noch sehr beeindruckt, wie die Dinge im Augenblick für mich laufen."
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