Endurance-WM • Neu
YART in Suzuka auf Platz 4: Lob für BMW, Fokus auf das EWC-Finale
Nach dem historischen Podium in Suzuka richtet BMW den Blick bereits auf das EWC-Saisonfinale. Technikdirektor Chris Gonschor sieht trotz 19 Punkten Rückstand weiterhin Titelchancen.
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Das diesjährige Suzuka-Rennen wurde durch schlechtes Wetter geprägt. Unter normalen Bedingungen wäre für BMW noch mehr drin gewesen. In den trockenen Session fuhren Markus Reiterberger, Michael van der Mark und Steven Odendaal auf dem Niveau des Honda-Werksteams und waren schneller als die Yamaha-Teams.
«Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir der erste europäische Hersteller sind, der sein Motorrad in Suzuka aufs Podium bringen konnte», sagte Gonschor nach dem Rennen. «Dass mit der Startnummer 37 und der Startnummer 76 gleich zwei BMW M1000RR in die Top-5 gefahren sind, unterstreicht zudem das enorme Potenzial des Motorrads.»
Tatsächlich gehörte BMW bereits während der gesamten Rennwoche zu den schnellsten Teams. Das Werksteam qualifizierte sich als Zweiter, das AutoRace Ube Racing Team mischte ebenfalls dauerhaft an der Spitze mit und kämpfte lange um einen Podestplatz.
«Es war eine unglaubliche Freude zu beobachten, wie das Motorrad die gesamte Trainingswoche über im Trockenen Siegpotenzial hatte», betonte Gonschor. «Der anhaltende Regen während des Rennens hat die Verhältnisse etwas verzerrt. Auf Regenreifen konnten wir nicht ganz das Optimum herausholen, wie es auf Slicks der Fall gewesen wäre.»
Dennoch zeigte sich der Technikdirektor beeindruckt von der Leistung der Fahrer. «Unter diesen schwierigen Bedingungen haben Steven Odendaal, Markus Reiterberger und Michael van der Mark unglaubliche Arbeit geleistet und sich den Podestplatz als bestes permanentes EWC-Team absolut verdient.»
Für Gonschor war der Erfolg deshalb das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. «Sie repräsentieren den gesamten Teamgeist: niemals aufgeben und als Team zusammenstehen. Das zeichnet uns aus. Dafür möchte ich mich bei den Fahrern, Werner Daemen, unserem Crewchief Romain LaMonica, den Teamleitern in München sowie dem gesamten Team bedanken.»
Durch den dritten Platz machte BMW in der Weltmeisterschaft wertvollen Boden gut. Da Honda und Yamaha mit eigens für Suzuka zusammengestellten Werksteams keine Rolle beim Kampf um den WM-Titel spielen, sammelte das BMW-Werksteam als bestes dauerhaft eingeschriebenes Team wichtige Punkte im Titelrennen.
Entsprechend richtet sich der Blick bereits auf das Saisonfinale beim Bol d'Or in Le Castellet. Dort startet BMW mit 19 Punkten Rückstand auf Titelverteidiger YART. «Jetzt haben wir alle gemeinsam ein Ziel. Wir gehen mit 19 Punkten Rückstand zum Bol d'Or. Das ist eine schwierige, aber lösbare Aufgabe. Wir glauben an den Weltmeistertitel!», so Gonschor.
Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden
Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten
BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087
YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444
AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113
SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden
Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden
SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden
Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden
Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden
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