Moto2-Ass Filip Salac: Zukunft bei American Racing gesichert
Tschechiens Moto2-Hoffnungsträger Filip Salac wird ein weiteres Jahr in der Moto2-WM-Struktur von American Racing an den Start gehen und soll auf der Kalex für weitere Highlights sorgen.
Nachdem sich die Situation bezüglich der letzten freien Startplätze in der MotoGP-WM für die Zeit ab 2027 immer mehr abzeichnet, werden bald auch die Top-Plätze in der Moto2-WM vergeben oder wieder bestätigt werden. Dies ist im Fall von Filip Salac bereits passiert. Der 24-jährige Tscheche wird ein weiteres Jahr in der Truppe von American Racing mit Mehrheitseigentümer Eitan Butbul antreten, dort ist aktuell der US-Amerikaner Joe Roberts sein Teamkollege.
Mit ausschlaggebend für die Verlängerung mit Salac war die starke Tendenz der vergangenen Wochen und die Leistung beim Heim-Grand-Prix in Brünn, als er auf Platz 3 stürmte. Davor war er in Ungarn bereits auf Rang 2 gefahren. Sowohl in Ungarn als auch in Tschechien stand Salac auf Startplatz 2. In der WM-Tabelle belegt der Mann aus Mlada Boleslav derzeit Position 8. Insgesamt holte sich der ehemalige Red-Bull-Rookie (2016 bis 2018) bereits viermal einen Startplatz in Reihe 1 – ein Beweis, dass die Performance auf den Punkt vorhanden ist.
In den letzten fünf Rennen holte Salac mehr Punkte als der WM-Zweite Izan Guevara (Pramac). «Ich bin glücklich, dass ich mit American Racing weitermachen kann, für mich ist das Team wie eine zweite Familie und ich fühle mich hier wohl», unterstich Salac, der davor auch schon bei Marc VDS und Gresini gefahren ist. «Wir haben in relativ kurzer Zeit gemeinsam schon einige großartige Ergebnisse geholt. Das zeigt mir, dass es gut passt und ich kann unsere gemeinsame Zukunft kaum erwarten. Ich denke, wir haben große Chancen vor uns und können um Siege kämpfen. Daher bin ich super happy und wir werden weiter Gas geben.»
«Ich bin sehr erfreut über die Verlängerung des Vertrags», hielt Eitan Butbul fest. «Es ist beeindruckend, wie schnell sich Filip eingefügt hat – was das Team, die Umgebung und die DNA des Teams betrifft. Er ist konstant geworden und hat die Rückschläge verdaut, die wir zu Beginn zu bewältigen hatten. Die Ergebnisse der letzten Rennen haben das bestätigt, was wir schon gespürt haben – wir sind auf dem richtigen Weg.»
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