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Mercedes-Doppelsieg: «Starke Mannschaftsleistung»

Mercedes erobert den Hungaroring: Nach einigen schwierigen Rennen in den vergangenen Jahren erzielten Paul Di Resta und Lucas Auer einen Doppelsieg auf dem Kurs vor den Toren der ungarischen Hauptstadt.

DTM

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Für Mercedes-AMG Motorsport war es der 185. Sieg in der DTM und der vierte auf dem Hungaroring. Die ersten beiden Erfolge fuhr Johnny Cecotto beim Debüt der DTM auf der ungarischen Strecke in der Saison 1988 ein.

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Paul ging zum achten Mal in seiner Karriere von der Pole Position in ein DTM-Rennen und erzielte am Ende seinen neunten DTM-Sieg. Von den acht Rennen, die er von Startplatz eins in Angriff genommen hat, hat Paul sechs gewonnen, die anderen beiden beendete er jeweils als Zweiter. Nach seinem Vorjahressieg war es Pauls zweiter Erfolg auf dem Hungaroring und sein insgesamt 32. Podestplatz in der DTM.

Lucas fuhr in Ungarn seinen achten DTM-Podestplatz und den ersten auf dem Hungaroring ein. Für das Team war es der 106. Doppelsieg in der 30-jährigen DTM-Zugehörigkeit und nach dem Auftaktrennen in Hockenheim der zweite in dieser Saison. Dort belegten Gary Paffett und Lucas die Plätze eins und zwei.

Nach 35 Runden fuhren fünf der sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer in die Top-10. Edoardo Mortara und Gary Paffett belegten die Plätze fünf und sechs. Daniel Juncadella beendete das Rennen auf Position zehn. Pascal Wehrlein überquerte die Ziellinie auf Rang 13.

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Stimmen zum Rennen

Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland): Nach dem Sieg bin ich natürlich überglücklich. Wir hatten nicht den besten Boxenstopp, da hatte Nico Müller wohl einen besseren, aber insgesamt haben wir heute den ganzen Tag vom Training über das Qualifying bis zum Rennen sehr gute Arbeit abgeliefert und schlussendlich das bestmögliche Ergebnis herausgeholt. Es geht immer um die richtige Balance und Zusammenarbeit, so war es heute auch mit Lucas. Wir haben uns gegenseitig das Leben nicht schwer gemacht und gutes Teamwork gezeigt - genau darauf kommt es an.

Lucas Auer (23 Jahre, Österreich): Das war eine super Performance und ich bin mit dem Ergebnis happy. Außerdem ist morgen ja auch noch ein Tag. Dann möchte ich natürlich am liebsten ganz oben stehen, aber manchmal ist das schwierig in der DTM. Sollte mir morgen noch einmal ein Podestplatz gelingen, wäre es ein Mega-Wochenende für mich.

Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien): Alles in allem ist es ein schöner Tag für Mercedes. Für mich selbst lief es so lala. Es war kein schlechter Tag, aber auch etwas seltsam. Das Qualifying war okay, aber ich hätte etwas besser abschneiden können, da ich einen Fehler gemacht habe. Im Rennen fehlte mir etwas die Pace. Normalerweise sind wir im Rennen besser als im Qualifying, aber heute fiel es mir aus irgendeinem Grund schwer, mit René Rast zu kämpfen. Schlussendlich nehme ich die Punkte mit und hake es mit dem Doppelsieg von Paul und Lucas als einen guten Tag für das Team ab. Morgen werde ich dann versuchen, noch besser abzuschneiden.

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Gary Paffett (37 Jahre, England): Vom neunten Startplatz war es von Anfang an nicht gerade einfach, da das Überholen hier sehr schwierig ist. Ich hatte einen guten Start und machte einige Positionen gut. Danach versuchten wir, zum richtigen Zeitpunkt zu stoppen, um danach freie Fahrt zu haben. Leider kamen wir ein wenig in den Verkehr, da wir lange nach den anderen Fahrern stoppten. Ich kam auf P10 wieder heraus und musste ein paar Autos überholen. Aber mein Auto war im zweiten Stint großartig und ich konnte mich bis auf P6 nach vorne kämpfen - vom neunten Startplatz ist das ziemlich gut. Alles in allem bin ich mit dem Rennen recht zufrieden und nehme die Punkte gerne mit. Das Auto war bislang das ganze Jahr über sehr gut, aber meine Teamkollegen haben heute bessere Arbeit im Qualifying abgeliefert. Das möchte ich morgen besser machen.

Daniel Juncadella (26 Jahre, Spanien): Die Anfangsphase war gut. Ich lag auf dem sechsten Platz und war mit meiner Pace zufrieden. Nach vier oder fünf Runden bekam ich ein seltsames Gefühl im Auto und nach fünf weiteren Runden ließ ich Gary vorbei, weil sich das Auto komisch verhielt. Danach hatte ich das Gefühl, einen Reifen zu verlieren und kam schnell an die Box. Zum Glück habe ich es geschafft und nach dem Stopp war die Pace wieder gut. So konnte ich mich noch bis auf Platz zehn verbessern. Schade, denn es wäre locker eine Top-6-Platzierung drin gewesen.

Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland): Ich bin mit dem heutigen Tag sehr unzufrieden. Aus irgendeinem Grund ist es weder im Qualifying noch im Rennen gut gelaufen. Jetzt müssen wir uns ansehen, woran das gelegen hat und ob wir etwas an der Einstellung verändern müssen. Die anderen Fahrer haben ja gezeigt, dass das Auto gut ist. Alles in allem bin ich mit dem Tag absolut nicht happy.

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef: Das war erneut eine ganz, ganz starke Mannschaftsleistung - gekrönt von einem fantastischen Doppelsieg von Paul und Lucas und der Eroberung der Tabellenführung durch Gary. Dass wir dies auch noch auf einer Strecke geschafft haben, auf der wir in der Vergangenheit nicht unbedingt erfolgreich waren, ist umso wichtiger. Das zeigt, dass wir ein Auto haben, das momentan eine hervorragende Balance hat. Ein ganz großes Kompliment an die ganze Mannschaft, die schon die ganze Saison über einen hervorragenden Job macht.

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