Bezugnahme auf die Klarstellung von 2024: Mehr Details zum Bortolotti-Fall
Die Disqualifikation von Mirko Bortolotti im zweiten DTM-Rennen in Oschersleben schlägt weiter große Wellen. SPEEDWEEK fasst euch etwas mehr Details zusammen.
Vom Sonntagsrennen der DTM in Oschersleben wurde Sieger Mirko Bortolotti ausgeschlossen. Am Grasser Racing Team Lamborghini Temerario GT3 war ein Radlager verbaut, welches nicht der DTM-GT3-Homologation und einem Referenzteil entsprach. Da dies ein Verstoß gegen den Art. 5.1 des sportlichen Reglements ist, wurde der Wagen aus der Wertung genommen.
Aus der entsprechenden Steward Decision geht hervor, dass Teamchef Grasser angab, dass bei früheren und anderen Rennen eine Modifikation der Radlager zulässig sei und dass man vergessen habe, diese für das betreffende DTM-Rennen auszutauschen.
Zudem beruft sich Grasser darauf, dass in einer Clarification aus dem Jahr 2024 die Benutzung des Radlagers freigestellt ist und diese im 2024er Bereich des Teambereichs der DTM noch downloadbar ist, was Archivierungsgründe hat.
Allerdings sind die Clarifications aus Sicht des DMSB nur im entsprechenden Jahr gültig und verlieren ihre Gültigkeit bei der Veröffentlichung des neuen Reglements. Diese Clarifications ist daher nicht mehr gültig, da vor dem jeweiligen Saisonstart jeweils ein neues Reglement zu jeder Rennserie veröffentlicht wird.
Das Grasser Racing Team legte Berufung gegen die Entscheidung ein. Die Berufungsverhandlung sollte, laut einem DMSB-Sprecher, vor dem Saisonfinale in Hockenheim stattfinden, so dass eine Entscheidung vor dem Finale getroffen ist und es keine Meisterschaftsentscheidung unter Vorbehalt gibt.
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