Teams mit großem Interesse: Knackpunkt ist das Geld
Mehr als 40 Teams haben bereits Interesse an der neuen DTM gezeigt. DTM-Chef Gerhard Berger sieht sich auf einem guten Weg, weiß aber um die Probleme.
Gerhard Berger kann den Ansturm einordnen. Mehr als 40 Teams haben ihr Interesse an der neuen DTM offiziell bekundet. Das bedeutet aber noch nicht, dass sie am Ende auch dabei sind.
"Das würde bedeuten Pre-Qualifying. Wir hätten gar nicht alle in der Startaufstellung", scherzte der 61-Jährige. Und relativierte: "Wir kennen das ja, dass es zuerst Interesse gibt, dass die Leute sich orientieren und die Möglichkeiten prüfen. Wir sind aber auf einem guten Weg. Wir werden sehen, wo wir bei den Anmeldungen herauskommen."
Das wird sich dann zeigen, sobald sich die Teams einschreiben können. Wie es heißt, haben einige Teams aber auch schon signalisiert, dass sie das sofort tun würden.
"Ich bin überrascht, wie viele positive Kommentare ich von den Teams bekommen habe", sagte Berger auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com: "Die Teams sehnen sich nach einer Sprint-Meisterschaft, wie wir sie haben. Sie sehnen sich nach einer Plattform, die so organisiert ist, wie wir es sind."
Natürlich habe es auch die eine oder andere Anmerkung gegeben, so Berger: "Meistens dreht es sich um technische Themen wie zum Beispiel fliegender oder stehender Start, weil das natürlich alles mit Kosten verbunden ist, wenn man die Technik verändert. Im Großen und Ganzen werden die Vorschläge, die wir auf den Tisch gebracht haben, von den Teams gerne sehen."
Berger weiß, dass es einen großen Knackpunkt gibt: das Geld. Denn eine Werksunterstützung wird es nicht mehr geben, die Rennställe müssen das Projekt selbst auf die Beine stellen beziehungsweise finanzieren.
Berger: "Bald werden die Teams sehen, ob sie das Ganze finanzieren können. Das Reglement ist wichtig, aber nicht zentral. Zentral wird sein, wie man die Saison finanziert, das ist die größte Hürde, egal auf welcher Plattform."
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