Lewis Hamilton widerspricht George Russell: «Dann gewinnst du kein Rennen»
Lewis Hamilton tat sich 2025 viel schwerer als in dieser Saison. Der siebenfache Weltmeister betont jedoch: Das hat nichts damit zu tun, dass sein Fahrstil besser zu dieser Fahrzeuggeneration passt.
Zwei zweite Plätze in Folge haben bewiesen, was sich bereits in den vier Rennen davor abgezeichnet hatte: Lewis Hamilton kommt mit seinem GP-Renner sehr viel besser klar als im vergangenen Jahr. Liegt das etwa daran, dass die letztjährige Fahrzeuggeneration nicht zu seinem Fahrstil passte? Verhält es sich bei ihm genau umgekehrt wie bei George Russell, der gesagt hat, dass er mit der Auto-Generation von 2025 besser zurechtgekommen ist?
Diese Frage wurde Hamilton im Fahrerlager von Barcelona gestellt, und der siebenfache Champion hatte eine klare Antwort darauf: «Nein, ich denke, einige Leute sprechen darüber, dass mein Fahrstil nicht so gut zum letztjährigen Auto passte, und klar war ich im vergangenen Jahr nicht so glücklich im Auto. Aber ich konnte dennoch gute Rennen zeigen, wie etwa in Silverstone.»
«Wenn dein Fahrstil nicht zu einer Generation passt, dann kannst du keinen Sieg einfahren», erklärte er auch mit Blick auf seinen früheren Teamkollegen, der den Saisonauftakt in Melbourne für sich entschieden hat. «Aber ich denke, ich war einfach in der Lage, mich anzupassen. Es gab einige Dinge, die im vergangenen Jahr nicht gepasst haben, und die wir jetzt ändern konnten.»
Lewis Hamilton will aus eigener Kraft triumphieren
Er wolle nicht einfach Nutzniesser sein, sollte Mercedes-Star Kimi Antonelli patzen, stellte der 41-Jährige ausserdem klar: «Es wird sicher schwierig, Mercedes zu schlagen, und wir fokussieren uns ganz auf uns selbst. Wir versuchen, uns jedes Wochenende weiter zu verbessern. Und als Team haben wir erst gerade damit angefangen, nachdem wir ein schwieriges erstes Jahr erlebt haben. Wir haben einige positive Veränderungen vorgenommen, und ich denke, wir haben uns in die richtige Richtung bewegt.»
«Wir wollen noch weiter nach vorne kommen und natürlich wollen wir jede Chance nutzen, die sich uns bietet. Aber wir existieren, um zu gewinnen. Und das wollen wir auch aus eigener Kraft schaffen, und nicht weil ein Gegner patzt. Wir wollen uns diesen Erfolg verdienen», betonte der ehrgeizige Rekord-GP-Sieger.
«Ich habe im vergangenen Jahr ein Auto gehabt, das ich geerbt hatte, bei dessen Entstehung ich nicht involviert war. Bei diesem Auto konnte ich meinen Input geben», fuhr Hamilton fort. «Es gibt Elemente, die ich verlangt habe, und das Team hat darauf gehört, was grossartig ist. Da sind einige Faktoren zusammengekommen. Beim Auto ist es immer eine Kombination von vielen Elementen, in der Formel 1 ist es nie nur eine Sache, die alles verändert. Ich denke, wir haben es endlich geschafft, als Team wirklich gut zusammenarbeiten, Jeder trägt das Seinige zum Erfolg bei, und ich will alle ermutigen, sich selbst zu verbessern. Das schliesst auch mich selbst ein, ich bin mit einer sehr viel besseren Einstellung in dieses Jahr gestartet, ich bin fitter und meine Vorgehensweise ist auch viel besser. Das ist eine Kombination von allen diesen Dingen.»
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