Zwei Eisspeedway-Weltmeister kamen für Günther Bauer
Es gibt nur sechs westeuropäische Fahrer, die die Eisspeedway-Weltmeisterschaft gewinnen konnten. Der Schwede Per-Olof Serenius und der Finne Jarmo Hirvasoja stiegen in Inzell noch einmal aufs Motorrad.
Wie in seinen besten Zeiten startete Per-Olof Serenius ins
Wie Serenius stürzte auch Jarmo Hirvasoja einmal, seines Zeichens Eisspeedway-Weltmeister 1990. "Ich hatte es Günther bereits vor Covid versprochen; als er dann erneut eingeladen hat, habe ich ihm erneut zugesagt, weil er ein guter Freund ist", so der frühere Schräglagenkönig. "Das Rennen war eine Katastrophe, aber der Trip war sehr schön. Ich konnte viele Freunde treffen und auch wieder auf einer meiner favorisierten Strecken fahren. Es war 1993, als ich in Inzell gefahren bin, und habe das Rennen damals sogar gewonnen." Drei Jahrzehnte später sprang für den 68-Jährigen nur noch der 17. Rang heraus.
Den Eisspeedwaysport in Finnland verfolgt Hirvasoja weiterhin interessiert und besucht auch immer wieder Veranstaltungen. "Ich bin bei den großen Rennen wie dem Skandinavischen Finale, der nationalen Meisterschaft oder auch bei den Abschlussrennen der Trainingscamps gerne als Zuschauer dabei", erzählte Jarmo im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Wir haben auf vielen Seen die Möglichkeit zu fahren, wenn es nicht zu kalt ist und nicht zu viel Schnee liegt. Und wir haben viele Piloten in Finnland, auch wenn sehr viele Hobbyfahrer dabei sind. Wir bräuchten ein paar junge Fahrer, die den Sport professionell betreiben. Mats Järf hat immer einige starke Läufe dabei und dann auch wieder einige schwache."
Serenius und Hirvasoja verfolgten die Rennen um die Weltmeisterschaft in Inzell als Zuschauer gemeinsam und durften dem
"Er muss sich nicht mit den russischen Fahrern herumschlagen, auch wenn er natürlich sehr stark fährt", hielt Serenius fest. "Gegen die Russen wird es sehr hart, da sie sehr viel fahren. Der junge Bogdanov fährt sehr stark, aber Martin kann sie auch schlagen."
Ergebnisse Günther Bauer Abschiedsrennen Inzell:
1. Stefan Svensson (S), 14 Punkte
2. Luca Bauer (D), 12
3. Max Niedermaier (D), 12
4. Antonin Klatovsky (CZ), 11
5. Ove Ledström (S), 11
6. Günther Bauer (D), 10
7. Per-Olof Serenius (S), 9
8. Markus Skabraut (A), 7
9. Beat Dobler (CH), 6
10. Christoph Kirchner (D), 6
11. Jouni Seppänen (FIN), 5
12. Jan Klatovsky (CZ), 5
13. Martin Leitner (A), 4
14. Ulf Ledström (S), 3
15. Josef Böhm (A), 2
16. Franz Mayerbüchler sen. (D), 2
17. Jarmo Hirvasoja (FIN), 1
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