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Historisches Suzuka-Podium: BMW laut Reiterberger «jetzt voll im WM-Kampf!»

BMW schreibt bei den 8 Stunden von Suzuka Geschichte. Erstmals steht ein europäischer Hersteller auf dem Podium des Langstreckenklassikers. Beim EWC-Finale im September ist alles möglich.

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Mit dem dritten Platz bei den 8 Stunden von Suzuka hat das BMW-Werksteam Motorsportgeschichte geschrieben. Erstmals seit der Premiere des Langstreckenklassikers im Jahr 1978 schaffte es ein europäischer Hersteller auf das Podium. Michael van der Mark, Markus Reiterberger und Steven Odendaal sorgten damit für einen Meilenstein für BMW.

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Zugleich war das BMW-Werksteam das bestplatzierte permanente EWC-Team im Feld. Die beiden ersten Plätze gingen an die speziell für Suzuka zusammengestellten Werksteams von Honda und Yamaha, die beim Kampf um den Titel in der Langstrecken-WM keine Rolle spielen. Damit verkürzte BMW den Rückstand auf die YART im Titelkampf deutlich.

Wäre im Trockenen noch mehr drin gewesen?

Bereits während der gesamten Rennwoche gehörte die BMW M1000RR zu den schnellsten Motorrädern. Nach Platz 2 im Qualifying blieb diese Position bestehen, nachdem das Top-10-Trial aufgrund des Regens abgesagt werden musste. Im Rennen behauptete sich das BMW-Werksteam auch unter schwierigsten Bedingungen im Spitzenfeld und fuhr den historischen Podestplatz souverän nach Hause.

«Das ist ein Meilenstein für uns, für alle europäischen Marken und besonders für BMW», sagte Teammanager Werner Daemen. «Wir arbeiten seit 2020 darauf hin, das zu erreichen. Im vergangenen Jahr waren wir schon sehr nah dran, dieses Jahr haben wir das Podium geholt.»

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Für den Belgier ist der historische Erfolg noch nicht das Ende der Entwicklung. «Ich bin mir zu 100 Prozent sicher: Wenn es nächstes Jahr so weitergeht, können wir auch um den Sieg fahren. Ich bin wirklich sehr glücklich.»

Michael van der Mark fehlerfrei und schnell

Auch Michael van der Mark, der in Suzuka bereits gewinnen konnte, freute sich über die Leistung der Mannschaft. «Wir können wirklich stolz auf den dritten Platz sein. Die gesamte Woche über waren wir sehr stark und hier in Suzuka auf dem Podium zu stehen, ist einfach großartig.»

Der Niederländer fühlte sich unter den schwierigen Bedingungen ausgesprochen wohl. «Ich hatte viel Spaß auf dem Motorrad. Selbst als die Bedingungen schwieriger wurden, waren wir immer noch sehr schnell. Es war toll, vorne mitzufahren und um einen Podestplatz zu kämpfen.»

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Die Entscheidung der Rennleitung, das Rennen in der Schlussphase hinter dem Safety-Car zu beenden, hielt van der Mark für richtig. «Wegen des starken Regens waren die Bedingungen bereits einige Runden lang sehr tückisch. Am Ende war das die richtige Entscheidung.»

Markus Reiterberger endlich auf dem Suzuka-Podium angekommen

Für Markus Reiterberger erfüllte sich nach mehreren Anläufen ein lang gehegter Traum. «Endlich haben wir in Suzuka den Sprung aufs Podium geschafft. Ich bin schon seit vielen Jahren mit diesem Motorrad und diesem Team hier – und jetzt haben wir es endlich geschafft.»

Der Bayer ist überzeugt, dass unter trockenen Bedingungen sogar noch mehr möglich gewesen wäre. «Wir hatten auf trockene Bedingungen gehofft, denn ich glaube, dann wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Im Regen war es für uns nicht ganz so einfach.» Trotzdem überwog die Freude über den historischen Erfolg. «Das Team hat einen herausragenden Job gemacht und wir sind im Kampf um die Weltmeisterschaft wieder voll dabei – und das ist das Wichtigste.»

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Steven Odendaal als erster Südafrikaner auf dem Suzuka-Podium

Auch Steven Odendaal lobte die Leistung der gesamten Mannschaft. «Ich möchte dem gesamten Team ein riesiges Dankeschön aussprechen. Jeder hat bis an seine Grenzen gearbeitet. Wir sind hierhergekommen, um um den Sieg zu kämpfen, und der dritte Platz ist ein großartiges Ergebnis.»

Der Südafrikaner richtet den Blick bereits nach vorn. «Ein großes Kompliment an meine Teamkollegen – sie haben einen herausragenden Job gemacht. Jetzt freuen wir uns darauf, im nächsten Jahr zurückzukommen.»

Der Endstand der 8 Stunden von Suzuka 2026:

  1. Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden

  2. Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten

  3. BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087

  4. YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444

  5. AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113

  6. SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  7. Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  8. SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden

  9. Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden

  10. Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden

Der WM-Stand nach 3 von 4 Läufen:

  1. YART, Yamaha R1 – 112 Punkte

  2. BMW Endurance, BMW M1000RR – 93

  3. SERT, Suzuki GSX-R1000R – 84

  4. Kawasaki Webike, Kawasaki ZX-10RR – 73

  5. Autorace Ube Racing, BMW M1000RR – 60

  6. ERC Endurance, BMW M1000RR – 53

  7. Team Bolliger Switzerland, Kawasaki ZX-10RR – 39

  8. Motobox Kremer, Yamaha R1 – 36

  9. Honda HRC, Honda CBR1000RR-R – 35

  10. Maxxess by BMRT3D, Kawasaki ZX-10RR – 33

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