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8h von Suzuka (5h): Jack Miller überzeugt, doch die Effizienz bremst Yamaha

MotoGP-Pilot Jack Miller fährt bei seinem zweiten Stint die schnellsten Rundenzeiten und bringt Yamaha zurück ins Spiel. Das Honda-Werksteam behauptet mit konstanten Rundenzeiten die Führung.

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Nach drei Rennstunden kontrollierte das Honda-Werksteam das Geschehen an der Spitze souverän. Jonathan Rea hatte einen fehlerfreien Stint absolviert und die Fireblade mit der Startnummer 30 an Takumi Takahashi übergeben.

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Dahinter entwickelte sich ein spannender Kampf um Rang 2. Naomichi Uramoto holte mit der BMW des AutoRace Ube Racing Teams Runde um Runde auf Katsuyuki Nakasuga und die Werks-Yamaha auf. Wenig später setzte sich der Japaner mühelos vorbei und fuhr sich innerhalb weniger Kurven sogar vom Yamaha-Piloten frei. Dabei war Uramoto zeitweise schneller unterwegs als Spitzenreiter Takahashi.

AutoRace Ube vor dem BMW-Werksteam

Damit war AutoRace Ube Racing Team in dieser Rennphase das bestplatzierte BMW-Team. Die Werksmannschaft hatte dagegen wertvolle Zeit eingebüßt. Markus Reiterberger erklärte nach seinem Stint den Grund: Durch den anhaltenden Regen bekam der Bayer massive Probleme mit seinem Visier. Nach eigener Aussage war er zeitweise praktisch im Blindflug unterwegs.

Auch Yoshimura SERT blieb nicht fehlerfrei. Dan Linfoot verbremste sich in der Schikane und musste durch das Kiesbett ausweichen. Kurz darauf folgte der nächste Rückschlag: Das Team erhielt eine Zehn-Sekunden-Strafe, weil beim Boxenstopp ein Mechaniker die Suzuki regelwidrig berührt hatte. Nach dem Stopp fuhr Linfoot einen beeindruckenden Stint und brachte SERT zurück in die Top-5.

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Naomichi Uramoto war in der vierten Rennstunde der schnellste Fahrer im Feld. Mit der BMW des AutoRace Ube Racing Teams nahm der Japaner dem führenden Honda-Werksteam Runde um Runde Zeit ab. Die Bedingungen hatten sich inzwischen verbessert, auf der Ideallinie stand deutlich weniger Wasser und Uramoto konnte mehrfach Rundenzeiten im Bereich von 2:16 Minuten fahren.

Kurz vor Rennhalbzeit war der Rückstand der BMW mit der Startnummer 76 auf nur noch elf Sekunden geschmolzen. Allerdings musste AutoRace Ube Racing Team seinen Boxenstopp früher absolvieren als Honda HRC. Auch die Yamaha-Mannschaften steuerten wenig später ihre Boxen an, wodurch sich die Reihenfolge an der Spitze unmittelbar vor Ablauf der vierten Rennstunde erneut verschob.

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Für F.C.C. TSR Honda France platzte der Traum vom Podium kurz vor der Marke von vier Stunden. Alan Techer verlor aufgrund eines technischen Problems deutlich an Tempo, konnte die Fireblade aber immerhin aus eigener Kraft an die Box zurückbringen. Die französische Honda-Mannschaft fiel dadurch weit zurück und verabschiedete sich aus den Top-10.

An der Spitze absolvierte Honda HRC exakt zur Rennhalbzeit den nächsten planmäßigen Fahrerwechsel. Takumi Takahashi übergab die führende Fireblade erneut an Jonathan Rea, während Somkiat Chantra weiterhin auf seinen ersten Renneinsatz warten musste.

BMW M1000RR sehr effizient – die Yamaha R1 ist deutlich durstiger

Das BMW-Werksteam dehnte seinen Stint erneut etwas länger aus als die Konkurrenz und rückte dadurch zwischenzeitlich auf den dritten Platz vor. Damit befanden sich zu diesem Zeitpunkt sowohl das BMW-Werksteam als auch das AutoRace Ube Racing Team auf Podiumskurs. Nach dem Stopp der Nummer 37, Steven Odendaal übergab an Michael van der Mark, wurde die Werks-BMW auf der fünften Position geführt.

Inzwischen saß MotoGP-Pilot Jack Miller auf der Werks-Yamaha und unterstrich eindrucksvoll sein Tempo. Der Australier markierte in 2:16,147 Minuten die bis dahin schnellste Rennrunde und verkürzte den Rückstand auf Honda HRC sowie das AutoRace Ube Racing Team kontinuierlich.

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Dennoch deutete vieles darauf hin, dass das Yamaha-Werksteam aus eigener Kraft kaum noch in den Kampf um den Sieg eingreifen kann. Zwar zählt die R1 auch 2026 weiterhin zu den konkurrenzfähigen Motorrädern der Langstrecken-WM, doch beim Kraftstoffverbrauch gerät sie gegenüber Honda und BMW zunehmend ins Hintertreffen. Dadurch müssen die Yamaha-Mannschaften häufiger an die Box und verlieren über die Renndistanz wertvolle Zeit – ein Nachteil, der sich in Suzuka besonders deutlich bemerkbar machte. Um doch noch ganz nach vorne zu kommen, schien Yamaha deshalb auf Fehler oder Probleme der Konkurrenz angewiesen zu sein.

Nach viereinhalb Rennstunden schnappte sich Jack Miller den zweiten Platz. Der MotoGP-Pilot setzte sich auf der Werks-Yamaha gegen Sylvain Guintoli und die BMW des AutoRace Ube Racing Teams durch. Miller war in dieser Phase der schnellste Fahrer im Feld und spulte konstant Rundenzeiten im Bereich von 2:16 Minuten ab, während die Spitze meist nicht über 2:18er-Zeiten hinauskam.

HRC fehlerfrei in Führung, Patzer bei AutoRace Ube

Beim nächsten Boxenstopp leistete sich das AutoRace Ube Racing Team einen kleinen Patzer. Nach dem Ende von Sylvain Guintolis Stint übernahm Naomichi Uramoto die BMW mit der Startnummer 76, doch beim Fahrerwechsel kippte das Motorrad um. Der Zwischenfall kostete die Mannschaft einige wertvolle Sekunden. Deutlich reibungsloser verlief der folgende Stopp von Honda HRC. Jonathan Rea hatte erneut einen fehlerfreien Stint absolviert und übergab die führende Fireblade an Takumi Takahashi.

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Nach fünf Rennstunden behauptete Honda HRC weiterhin die Führung. Dahinter folgte das BMW-Werksteam, das durch eine andere Boxenstoppstrategie einen Stopp weniger absolviert hatte als die Konkurrenz. Das Yamaha-Werksteam lag auf Rang 3 und machte auf der Strecke kontinuierlich Boden auf die BMW mit der Startnummer 37 gut.

Der Zwischenstand nach 5 Stunden Fahrzeit:

  1. Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 117 Runden

  2. AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +59,180 Sekunden

  3. BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +85,743

  4. Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +86,065

  5. YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +1 Runde

  6. SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +1 Runde

  7. Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +1Runde

  8. Kawasaki Webike (Ramos, Gamarino, Leblanc), Kawasaki ZX-10RR, +1 Runde

  9. SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +2 Runden

  10. Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +2 Runden

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