Jonathan Rea im Suzuka-Qualifying vorn: Honda nur durch Regen zu stoppen?
Honda HRC sicherte sich die Bestzeit in der kombinierten Qualifikation der 8 Stunden von Suzuka. Jonathan Rea sieht das Werksteam unabhängig vom Wetter bestens gerüstet.
Das Honda-Werksteam geht als
Während Rea mit seiner Runde als schnellster Fahrer des gesamten Freitags glänzte, zeigte sich Rekordsieger Takumi Takahashi nach dem Qualifying gewohnt zurückhaltend. «Wenn ich mir die Woche bisher anschaue, bewegen sich alle drei Fahrer auf einem ähnlichen Niveau. Natürlich gibt es Unterschiede, aber insgesamt funktioniert das Team sehr gut zusammen», sagte der Japaner.
Ganz zufrieden ist der siebenfache Sieger der 8 Stunden von Suzuka allerdings nicht. «Ich kann nicht sagen, dass ich komplett zufrieden bin, denn jedes Jahr gibt es Dinge, die wir verbessern können.» Die hohen Temperaturen am Freitag hätten das Team zwar vor neue Herausforderungen gestellt, dennoch seien die schnellen Rundenzeiten nahezu von selbst gekommen.
Dem Top-10-Trial am Samstag misst Takahashi dagegen keine allzu große Bedeutung bei. «Natürlich ist es besser, vorne zu stehen. Aber ob wir von Platz 3 oder 5 starten, spielt im Rennen ohnehin keine große Rolle.» Viel entscheidender werde sein, wer am Sonntag über acht Stunden die konstanteste Leistung abliefert.
Mit Blick auf die Wetterprognosen sieht sich Honda HRC ebenfalls gut vorbereitet. «Momentan sieht es nach einer hohen Regenwahrscheinlichkeit aus. Aber ich denke, dass alle drei Fahrer auch im Nassen konkurrenzfähig sind. Wenn wir als Honda HRC unsere Arbeit machen, werden die Ergebnisse kommen.»
Jonathan Rea der schnellste Fahrer des Tages
Jonathan Rea unterstrich mit seiner Bestzeit eindrucksvoll seine Rolle als Schlüsselfigur im Honda-Werksteam. Der sechsfache Superbike-Weltmeister sieht die Mannschaft unabhängig von den Bedingungen in einer starken Ausgangsposition.
«Ich würde lieber auf trockener Strecke fahren. Aber auch im Nassen sind wir gut aufgestellt, weil Takumi sehr schnell im Regen ist. Chantra war ebenfalls schnell bei nassen Bedingungen und ich war es auch. Deshalb denke ich, dass wir unabhängig vom Wetter gut vorbereitet sind.»
Für Rea wird der Langstreckenklassiker ohnehin nicht über die absolute Geschwindigkeit entschieden. «Ich glaube, die diesjährigen 8 Stunden von Suzuka gewinnt das Team, das die wenigsten Fehler macht, konstant bleibt und keine Probleme hat. Ich werde versuchen, meine gesamte Erfahrung einzubringen, ruhig zu bleiben und konstant zu fahren.»
Der Rückstand von Somkiat Chantra wird kleiner
Auch Somkiat Chantra machte am Freitag einen weiteren Schritt nach vorne. Der kurzfristige Ersatz für den verletzten Johann Zarco verbesserte seine persönliche Bestzeit im zweiten Qualifying auf 2:05,465 Minuten und zeigte sich mit seiner Entwicklung zufrieden.
«Vor Suzuka hatte ich hier nur einen Test absolviert. Deshalb ist dies praktisch erst mein zweites Mal auf dieser Strecke», erklärte der Thailänder. «Ich freue mich sehr, dass ich mich in den vergangenen Tagen kontinuierlich steigern konnte.»
Besonders lobte Chantra die Arbeit des Werksteams. «Das Team ist großartig. Alle sind wie eine Familie und geben mir viel Ruhe. Das Motorrad ist sehr gut abgestimmt, die Elektronik funktioniert perfekt. Ich musste praktisch nichts verändern, sondern konnte sofort losfahren und die Rundenzeiten kamen von allein.»
Kombinierte Wertung der beiden Qualifying-Durchgänge:
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Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra) – 2:04,738 Minuten
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BMW (Reiterberger, Odendaal, van der Mark) +0,075 Sekunden
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Marc VDS Yamaha (De Puniet, Marino, Delbianco) +0,222
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YART (Hanika, Fritz, Mercado) +0,431
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Yamaha (Nakasuga, Miller, Locatelli) +0,458
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F.C.C. TSR Honda (Techer, Perolari, McPhee) +0,583
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Atemo Pro Honda (Nozane, Hada, Arakawa) +0,585
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SERT (Black, Linfoot, Atsumi) +0,621
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AutoRace Ube BMW (Uramoto, Guintoli, Ponsson) +0,723
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SDG Team HARC-Pro Honda (Kunii, Nagoe, Abe) +1,113
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