Kampfansage an Honda und Yamaha: BMW nicht nur auf eine Runde schnell!
Nach der Bestzeit im abschließenden Test für die 8h von Suzuka blickt BMW-Teammanager Werner Daemen optimistisch auf das Rennwochenende. Im Regen sieht der Belgier allerdings noch Nachholbedarf.
Das BMW-Werksteam (Reiterberger, van der Mark, Odendaal) der Langstrecken-WM geht mit viel Selbstvertrauen in die entscheidende Phase der 8 Stunden von Suzuka. Nach der
«Der Test ist sehr gut gelaufen», sagte Daemen auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com. «Wir sind die insgesamt schnellste Rundenzeit gefahren, aber auch im Schnitt waren wir schnell. Wir waren über die gesamte Distanz gut dabei.»
Damit bestätigte das BMW-Werksteam den positiven Trend der vergangenen Wochen. Nach dem Sieg bei den 8 Stunden von Spa präsentierte sich die Mannschaft auch auf dem Suzuka Circuit in starker Verfassung und ließ beim offiziellen Vortest sogar die hochkarätig besetzten Honda- und Yamaha-Werksteams hinter sich.
Was bis zum Rennstart am Sonntag noch optimiert werden muss
Ganz zufrieden ist Daemen dennoch nicht. Vor allem bei nassen Bedingungen sieht der Belgier noch Verbesserungspotenzial. «Im Regen ist es okay, da ist es noch nicht, wie es sein muss. Wir haben hier noch nicht im Regen getestet, die anderen schon», nannte der Teammanager einen plausiblen Grund für die noch nicht perfekte Performance auf nasser Strecke.
Dennoch blickt Daemen optimistisch auf den Qualifying-Tag. Eine gute Ausgangsposition im Grid könnte im Kampf um die Spitzenplätze eine entscheidende Rolle spielen. «Wir sind gut dabei und dann werden wir morgen im Qualifying schauen. Hoffentlich holen wir für das Rennen eine gute Startposition, sodass wir in der Lage sind, um die Toppositionen zu fahren.»
Trotz der starken Testleistungen bleibt BMW bei der Zielsetzung bewusst realistisch. «Unser Ziel sind wie immer die Top-5 und, wenn es geht, die Top-3», bremste Daemen die Erwartungen. Gleichzeitig weiß der Belgier, wie schnell sich die Vorzeichen bei wechselhaften Bedingungen ändern können. «Im Nassen ist das immer eine Lotterie, daher hoffe ich, dass es trocken bleibt.»
Nach der beeindruckenden Vorstellung bei den Testfahrten zählt das BMW-Werksteam dennoch zum größten Herausforderer der japanischen Werksteams. Gelingt es, die Geschwindigkeit über die Renndistanz zu bestätigen, scheint beim Langstreckenklassiker auf dem Suzuka Circuit sogar der Kampf um den Gesamtsieg möglich.
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