England testet Lärmkameras gegen illegale Auspuffe
Das britische Departement for Transport will in den nächsten sieben Monaten so genannte Lärmblitzer testen. Im Visier sind Fahrzeuge mit manipulierten Auspuffanlagen. Aber nicht nur.
Ziel der Installationen ist es nicht nur, Fahrzeuge mit illegalen Auspuffanlagen zu identifizieren. Auch Fahrer, welche den Motor ihres Fahrzeugs unnötig hoch drehen lassen, sollen erfasst werden.
Wie das genau funktionieren soll, ist unklar, wenngleich eine schöne Skizze vorliegt. Wie das System unterschiedliche Windrichtungen oder unterschiedlich laute Nebengeräusche in die Messung einrechnen soll, ist unklar. Auch dürfen ältere Fahrzeuge oder gar Oldtimer höhere Geräuschwerte aufweisen als aktuelle Fahrzeuge.
Völlig absurd ist dann die Formulierung, dass auch Fahrer, die den Motor unnötig hoch drehen lassen, vom System erfasst werden sollen. Das könnte insbesondere Fahrer von Motorrädern mit kleinem Hubraum betreffen. Wer schon mit einer 50er mit Beifahrer an einer Steigung losfahren musste, der weiss, dass das mit moderater Drehzahl nicht geht.
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