Hommage an verstorbenen Alex Zanardi - WRT BMW M4 mit speziellen Design
Der WRT BMW M4 LMGT3 von Darren Leung, Sean Gelael und Augusto Farfus erinnert beim FIA WEC-Saisonfinale in Monza an die im Mai verstorbene Motorsportlegende Alex Zanardi.
Beim diesjährigen Saisonfinale der FIA WEC im königlichen Park von Monza ehren BMW und die belgische WRT-Mannschaft die Motorsportlegende nochmals, denn der M4 mit der Startnummer #32 aus der LMGT3-Klasse, den Darren Leung, Sean Gelael und BMW-Werksfahrer Augusto Farfus steuern, wird mit einem speziellen Design an Zanardi erinnern.
Die Idee für das Design ging von Augusto Farfus aus, der in der WTCC Teamkollege von Zanardi war und auch 2019 mit dem Italiener bei den 24h Daytona gemeinsam auf einem BMW M8 GTE antrat.
«Augusto kam auf die Idee, als wir hörten, dass wir in Monza fahren würden, um Alex zu ehren», erklärte Darren Leung gegenüber Sportscar365 «Ich gebe zu, dass ich nicht allzu viel über seinen Werdegang wusste, aber nachdem wir dieses Gespräch geführt hatten, habe ich mir einige Dokumentarfilme angesehen und ihn sozusagen aus journalistischer Perspektive ein wenig kennengelernt. Er war einfach ein unglaublich inspirierender Mensch, eine inspirierende Geschichte. Offensichtlich hat er einen einschneidenden Moment in seinem Leben durchgemacht, und es schien ihn nie wirklich aus der Ruhe zu bringen. Diese Art von Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit ist wirklich beeindruckend und war sehr inspirierend. Es war eine Geschichte, die mich sehr bewegt hat. Als ich mit Leuten sprach, die Alex persönlich sehr gut kannten, übertrug sich das irgendwie auf alle diese Menschen. Es war mir eine große Freude, eine Idee für die Lackierung zu entwickeln.»
Das brasilianische BMW-Urgestein ergänzt: «Als die ganze Geschichte um die WEC in Monza noch in der Schwebe war, sagte ich zu Darren: ‚Wenn es klappt, machen wir ein Zanardi-Auto. Das wäre cool.‘ Und dann ist es schließlich doch passiert, also haben wir es gemacht. Alex war in jeder Hinsicht einzigartig – als Kämpfer, als Inspiration, als Sportler, als Fahrer und so weiter. Die Möglichkeit zu haben, ihm hier in Monza einfach meine Anerkennung zu zollen, denke ich, hätte ihm gefallen, und ich bin mir sicher, dass er sehr stolz auf das ist, was wir gemacht haben.»
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