Günther Steiner: «Das fehlt Leclerc gegen Alonso, Hamilton und Verstappen»
Natürlich gibt das siedend heisse Duell der zwei Ferrari-Fahrer Charles Leclerc und Lewis Hamilton auch vor dem Brasilien-GP zu reden. Klare Kante wie immer von Ex-Haas-Teamchef Günther Steiner.
Es war schon vor Mexiko passiert, es ist in Mexiko passiert und es wird auch nach Mexiko passieren: dass die beiden Alpha-Tiere im Ferrari, Lewis Hamilton und Charles Leclerc, das gleiche Stück Asphalt für sich beanspruchen – und dann knallt’s.
Auch der langjährige Haas-Teamchef Günther Steiner hat sich den Zweikampf der Ferrari-Asse angeschaut und beobachtet, wie sich die zwei Streithähne nach dem Rennen verhalten haben.
Wie immer kommt vom 61-jährigen Südtiroler eine klare Aussage, wie das einzustufen ist. Der Meraner sagt im Podcast «Red Flag»: «Ich glaube, dass Leclerc sich zu sehr von Emotionen mitreissen lässt, ohne gross nachzudenken. Die anderen Stars hingegen kalkulieren jeden Schritt. In dieser Hinsicht ist Leclerc nicht auf dem Niveau von Verstappen, Alonso und Hamilton, die viel kühler sind und kaum Fehler machen, während Leclerc da öfter patzt.»
«Leclerc ist viel feuriger als die drei Piloten, die ich erwähnt habe, und ein weiterer Pilot, den ich ebenfalls hinzufügen könnte, ist Kimi Antonelli. Wenn wir sein Alter berücksichtigen, so erweist er sich im Rennen als hellwach und berechnend. In diesem Jahr hat er sich oft mit dem zufrieden gegeben, was er erreichen konnte, auch wenn es nicht der Sieg war, und mit nur wenigen Fehlern hat er den Titel weit im Voraus gewonnen. So fahren halt Champions.»
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