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Gimme Five! - Sébastien Buemis (Toyota) große Chance in Monza

Er war vier Mal Langstrecken-Weltmeister in der FIA WEC: 2014, 2019, 2022 und 2023. Sonntag kann Sébastien Buemi eine knappe Woche nach seinem 38. Geburtstag den fünften Fahrertitel im WEC einfahren.

FIA WEC

Im Artikel erwähnt


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Nach dem vorzeitigen Gewinn der Hersteller-Wertung machen sich Toyotas Chauffeure die Fahrer-WM in Monza unter sich aus: Buemi/Hartley/Hirakawa haben 17 Punkte Vorsprung auf Kobayashi/de Vries und den in Monza in Pension gehenden Mike Conway. «Es wäre wirklich großartig, wenn es passiert. Eine WM zu gewinnen ist nie einfach. Ich würde sagen, jetzt ist es noch schwieriger als früher – mit BoP, viel mehr Konkurrenz von mehr Herstellern. Damit wäre ein weiterer Titel schon sehr speziell», bestätigt der Westschweizer. Mit 29 Rennsiegen ist er außerdem der erfolgreichste Fahrer im WEC, „weil ich halt auch seit Beginn dabei war und wohl die meisten Rennen gefahren bin“, wie er zugibt.

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2027 wird Buemi erstmals ohne den zweiten Job in der Formel E unterwegs sein. Eine Umstellung bzw. Erleichterung? Dazu sagt er: «Man darf nicht vergessen, dass ich sehr viel Simulatorarbeit für Red Bull Racing mache. Zusammen mit Formel E und WEC war es schon über Jahre sehr stressig. Daher wird nächstes Jahr für mich ruhiger werden. Obwohl, das muss ich zugeben, mich die Gen4 der FE schon gereizt hätte. Aber so werde ich mehr Zeit daheim verbringen können.»

Zum Abschied von Mike Conway im Schwester-Toyota meint Buemi: «Er ist ein Supertyp, immer ruhig und verlässlich. Da kannst du (in Le Mans) schlafen gehen, weil du weißt, dass das Auto in sicheren Händen ist. Aber es gibt immer einen Anfang und ein Ende. Ich wünsche ihm jedenfalls alles Gute.» Für Buemi selbst ist noch kein Ende bei Toyota in Sicht – sein Vertrag läuft noch über 2027 hinaus. «Ich bin immer noch motiviert. Und ich habe immer noch Spaß. Wenn ich von Daheim hierher nach Monza fahre und mein Team treffe, ist das keine Arbeit. Es ist Wohlfühlen. Ich möchte das noch einige Jahre genießen können.»

Zum starken F1-Renndebüt seines Teamkollegen Ryo Hirakawa in Mexiko (Platz zehn) erklärt Buemi: «Er ist super gefahren. Natürlich hat er durch die Strafen für Konkurrenten Glück gehabt. Aber ich freue mich, dass er seine Chance so gut nutzte. Seine Leistung ist sicher auch Anerkennung für das Potenzial von WEC-Piloten.»

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