Jake Dixon: Kein Druck für den sechsten Honda-HRC-MotoGP-Piloten 2026
Die vollständige Genesung und ein starkes Finale als Honda-Superbiker bescherte Jake Dixon nach fünf langen Jahren ein überraschendes MotoGP-Comeback. Noch kann der Brite sein Glück nicht fassen.
Joan Mir, Luca Marini, Taka Nakagami, Aleix Espargaro, Somkiat Chantra – und jetzt als sechster Athlet für das offizielle Honda-Werksteam binnen drei Monaten – Jake Dixon. Addiert man die Piloten der LCR-Kundenmannschaft plus deren Ersatz-Veteran Cal Crutchlow, so steuerten die Honda RC213V während der laufenden Saison nicht wenig als neun Piloten.
Als personell größtes Problem für den weltgrößten Hersteller stellte sich zuletzt Joan Mir heraus. Der Mallorquiner, der für 2027 einen Vertrag mit Gresini Racing in der Tasche hat, steht dem Honda-Projekt seit dem Misano-GP im September nicht mehr zur Verfügung. Nach einem
Mit starkem SBK-Finale verlängerte Dixon seine Rennsaison
Statt die Nummer von Somkiat Chantra zu wählen, der als Ex-Stammpilot wesentlich mehr Erfahrung mit dem 300-PS-Prototyp hat, wandte sich Puig nun an dessen Teamkollegen Jake Dixon. Auch der Brite bediente bewegte bereits ein MotoGP-Bike im Renneinsatz, doch die beiden Auftritte für Yamaha datieren aus dem Jahr 2021.
In Katar berichtete ein fabelhaft aufgelegter Jake Dixon, wie es zu dem Engagement kam. «Meine Superbike-Saison war bekanntlich nicht einfach. Zwischenzeitlich stand mit der Handgelenksverletzung sogar meine Karriere auf dem Spiel. Doch ich konnte mich komplett erholen und ganz zum Schluss war ich wieder da und es lief richtig gut – so gut, dass ich es bedauerte, dass die Saison bereits zu Ende war. Ich wollte mehr Rennen, für mich und für Honda. Als ich dann Anfang der Woche die Nachricht bekam, hatte ich weitere Rennen. Es ist so schön und perfekt, so jetzt die Saison zu beenden.»
Win-Win Situation für das MotoGP- und Superbike-Lager
Besser noch, so Dixon: «Das Verrückte in dieser Situation ist – Alberto Puig und Crew-Chief Santi Hernandez haben mir jeglichen Druck genommen. Es geht einfach nur darum, zu fahren, und im besten Fall lernen wir für beide Seiten etwas davon. Ehrlich – ich kann hier ohne Druck auf einem der besten Bikes der Welt fahren, besser geht es nicht.»
Und wie groß sind die sportlichen Ambitionen des Racers aus Dover? Dixon: «Die Wahrheit ist – das Feld ist voll in Fahrt und bestreitet jetzt das dritte Rennwochenende hintereinander. Es wäre komplett vermessen, sich einzubilden, da etwas auszurichten.»
Dennoch – beim Ausnahme-GP in der Wüste stehen die Chancen für WM-Punkte alles andere als schlecht. Nach dem
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