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Porsche mit Dreifach-Sieg beim WEC-Auftakt in Katar

Kévin Estre, André Lotterer und Laurens Vanthoor gewinnen im Porsche 963 den Saisonauftakt der FIA WEC in Katar. Privater Porsche und zweites Werksauto komplettieren das Podium. LMGT3-Sieg geht ebenfalls an Porsche.

FIA WEC

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Das erste Saisonrennen 2024 der FIA WEC ist beendet - und der Sieg ging erwartungsgemäß an Porsche. Kévin Estre, André Lotterer und Laurens Vanthoor gewannen im Werks-963 nach einer souveränen Vorstellung vor dem stark aufgelegten privaten Porsche 963 vom Hertz Team Jota mit William Stevens, Callum Ilott und Norman Nato. Drama in der vorletzten Runde für den lange zweitplatzierten Peugeot 9X8 von Mikkel Jensen, Nico Müller und Jean-Eric Vergne.

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Zunächst begann der zweite Werks-Porsche mit Michael Christensen am Steuer das Rennen von der Pole-Position. Doch schon auf den ersten Metern holte sich Miguel Molina im von Platz vier gestarteten Ferrari 499P die Spitze. Der Spanier blieb rund eine halbe Stunde in Front, bevor Müller im Peugeot sich den Platz an der Sonne sicherte, den er bis rund anderthalb Stunden im Rennen auch behielt.

Dann übernahm der am Ende siegreiche Porsche von Estre/Lotterer/L. Vanthoor den ersten Platz - und gab die Führung bis zum Ende auch nicht mehr her. Es ist tatsächlich auch der erste Sieg eines Hypercars nach LMDh-Bauart in der FIA WEC. Hinter dem zweitplatzierten Jota-Porsche komplettierte der Werks-Porsche von Campbell/Christensen/Makowiecki das Podium. Das Auto fiel während des Rennens wegen Vibrationen zunächst etwas zurück, kämpfte sich dann aber final wieder auf Platz drei vor.

Dabei profitierte man aber auch vom Pech des Peugeot 9X8 von Jensen/Müller/Vergne. Das französische Fahrzeug blieb bis zur vorletzten Runde auf Platz zwei, wurde dann aber abrupt langsam. Pilot Vergne meldete über Funk mangelnden Vortrieb. Der Peugeot kam auf Platz sieben ins Ziel

- (Update) wurde einige Stunden nach dem Rennen aber disqualifiziert wegen mehrerer Verstöße (beispielsweise, weil das Auto nicht im Parc Fermé war).

Rang vier ging an den Cadillac V-Series.R von Earl Bamber, Alex Lynn und Sébastien Bourdais vor dem privaten Ferrari 499P von Robert Kubica, Robert Shwartzman und Yifei Ye.

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Die beiden Werks-Ferrari hatten sich selbst aus der Entscheidung genommen. Das Auto von Fuoco/Molina/Nielsen fiel wegen einer Durchfahrtsstrafe zurück - und kam am Ende auf Platz sieben. Beim Schwesterwagen von Pier Guidi/Calado/Giovinazzi löste sich die hintere Haube nach einem Kontakt, was einen Reparaturstopp und am Ende Rang 13 zur Folge hatte. Die Ferrari waren aber auch nicht auf der Pace der Porsche.

Genauso ging es den beiden Toyota, die ebenfalls aufgrund der Einstufung über die Balance of Performance nicht mithalten konnten. Sie kamen am Ende auf die Ränge sechs (Conway/Kobayashi/de Vries) und neun (Buemi/Hirakawa/Hartley).

Mick Schumacher, der sich bei seinem WEC-Debüt einen Alpine A424 mit den beiden Franzosen Nicolas Lapierre und Matthieu Vaxiviere teilte, kam final auf Platz zwölf. In der LMGT3-Klasse siegte der Porsche 911 GT3 R LMGT3 von Aliaksandr Malykhin, Joel Sturm und Klaus Bachler. Auf Rang vier in der Klasse kam der BMW M4 LMGT3 vom Team WRT, in dem neben Ahmad Al Harthy und Maxime Martin auch Valentino Rossi saß. Der nächste Saisonlauf der FIA WEC ist Mitte April im italienischen Imola.

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