Vorläufige Startliste für den WEC-Rookie-Test bekannt
Endlich hat die Sportwagen-WM (FIA WEC) eine erste vorläufige Startliste für den Rookie-Test herausgebracht. Darin sind einige illustre Namen zu finden. So fahren Lilou Wadoux und Alessio Rovera im Ferrari 499P.
Am kommenden Samstag bestreitet die FIA WEC in Bahrain das Saisonfinale 2025. Doch mit Action ist dann immer noch nicht Schluss, denn direkt am Folgetage (also dem 9. November 2025) wird der offizielle Rookie-Test ausgetragen. Was genau ein Rookie ist, wird nicht im Detail klargestellt - und somit nehmen am Test auch Piloten teil, die schon etliche Erfahrungen im Prototyp haben. Bestes Beispiel sind Ricky Taylor und Jack Aitken, die am Steuer des Cadillac V-Series.R Platz nehmen. Beide sind sonst im Cadillac in der IMSA-Serie unterwegs und haben mit dem amerikanischen Auto auch schon die 24h Le Mans bestritten.
Im Werks-Ferrari 499P wird Lilou Wadoux Platz nehmen. Die Französin hat bereits 2023 den Rookie-Test im italienischen Hypercar absolviert. Im gelben Ferrari 499P von AF Corse fährt Alessio Rovera. Er hat schon etliche Testrunden mit dem Auto abgespult. "Ich freue mich über die Möglichkeit, weitere Kilometer mit dem 499P zu fahren - zum ersten Mal in einem offiziellen Rahmen wie dem FIA WEC-Rookie-Test", so Rovera. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Jungs von AF Corse und bin sicher, dass wir gute Arbeit leisten und nützliche Daten und Informationen sammeln werden."
Mattia Drudi wird im Aston Martin Valkyrie ins Geschehen eingreifen. Sacha Fenestraz und Ben Barnicoat werden im Toyota GR010 Hybrid Platz nehmen. BMW gibt Kelvin van der Linde und Charles Weerts eine Chance im M Hybrid V8. Im privaten Porsche von Proton Competition sitzt Dorian Boccolacci. Antono Felix da Costa bewegt den Alpine A424.
In den meisten Fahrzeugen sind auch noch ganz reguläre WEC-Stammfahrer nominiert. Sie werden in der Regel einige Runden abspulen, um eine passende Abstimmung zu finden, damit die Neulinge mit einem guten Set-up unterwegs sein können. Noch nicht auf Fahrzeuge gesetzt sind Ollie Gray und Tom Fleming. Sie wurden von der WEC selbst nominiert und sollen im Meisterauto der Hypercar-Klasse (Gray) bzw. der LMGT3-Klasse (Fleming) fahren dürfen. Die entsprechenden Autos stehen logischerweise aber erst nach dem Finale am Samstag fest.
Für die LMGT3-Klasse wurden auch bereits einige Cockpits für den Rookie-Test vergeben. Alle Teams haben (sowohl bei den Hypercars als auch bei den LMGT3) noch bis kurz vor Testbeginn die Möglichkeit, weitere Piloten einzuschreiben.
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