2 Cockpits frei für 2028? Überraschende Aston-Martin-Prognose von Montoya
Wird das Aston Martin Team mittelfristig gleich zwei Cockpits neu besetzen müssen? Geht es nach dem früheren GP-Star Juan Pablo Montoya, droht nicht nur der Abgang von Altmeister Fernando Alonso.
Das Aston Martin Team hat eine schwierige erste Saisonhälfte hinter sich. Obwohl Rennstall-Besitzer Lawrence Stroll keine Kosten und Mühen gescheut hat, um sein Team konkurrenzfähiger zu machen, durchläuft die Truppe aus Silverstone eine Leistungskrise, die es in sich hat. Bereits bei den Vorsaison-Testfahrten war klar: Die Grünen werden in diesem Jahr keine grossen Erfolge feiern.
Immerhin geht es voran: Ein umfangreiches Upgrade-Paket für den AMR26, den die schlauen Köpfe von Aston Martin für das jüngste Rennwochenende in Ungarn geschnürt haben, erwies sich als gute Verbesserung. Fernando Alonso und Lance Stroll schafften es zwar nicht in die Punkte. Dennoch war ein klarer Fortschritt erkennbar. Der Sohn des Teambesitzers beendete das Rennen auf Platz 13, der zweifache Weltmeister kam gleich nach dem Kanadier auf Position 14 liegend ins Ziel.
Verliert auch Lance Stroll die Geduld?
In Zandvoort soll der nächste Schritt nach vorn erfolgen, denn auch Motorenpartner Honda legt nach – was dringend nötig ist. Die Japaner versprechen sich viel von den Anpassungen bei der Antriebseinheit. Und geht es nach Juan Pablo Montoya, muss das Team auch nachlegen, um mittelfristig nicht gleich zwei Cockpits besetzen zu müssen.
Denn dass Alonso, der am 29. Juli seinen 45. Geburtstag feierte, nicht ewig weitermachen wird, ist kein Geheimnis. Und Montoya glaubt, dass auch Stroll die Geduld verlieren wird, wenn es nicht vorwärts geht. Der Kolumbianer erklärte gegenüber «F1 Maximaal»: «Stroll wird das Team verlassen, wenn das Auto nicht verbessert wird. Sollte der GP-Renner im nächsten Jahr nicht konkurrenzfähiger sein, dann wird das Team für 2028 zwei freie Cockpits haben.»
Dass Stroll als Sohn des Rennstall-Eigners garantiert an Bord bleibt, glaubt der siebenfache GP-Sieger nicht. «Früher oder Später wird das Aston Martin Team ohne Lance Stroll unterwegs sein. Vielleicht im nächsten Jahr, vielleicht im darauffolgenden», ist sich der 50-jährige GP-Veteran sicher.
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