Eigenes Formel-1-Team? Max Verstappen erteilt der Königsklasse eine Absage
Max Verstappen ist nicht nur in der Formel 1 aktiv, der Red Bull Racing Star tritt mit seinem Team Verstappen Racing auch in anderen Klassen an. Ein eigenes Formel-1-Team will er aber nicht besitzen.
Max Verstappen ist ein Racer durch und durch: Als wäre sein Job in der Formel 1 nicht genug, betreibt der Red Bull Racing-Star nebenbei auch sein eigenes Rennteam. Mit Verstappen Racing jagt er auch ausserhalb der Königsklasse Erfolge, und feiert diese sowohl im Langstrecken- als auch im GT-Sport. Im Gespräch mit dem «Formule 1 Magazine» sprach der Niederländer unlängst über seine Ambitionen mit dem eigenen Team.
Und Verstappen hat Grosses vor: Die Frage, wo er sein Team in den nächsten 10 bis 20 Jahren sieht, beantwortet er folgendermassen: «Bis dann sollte es ein professionelles Rennteam sein, das in verschiedenen Rennklassen um Siege kämpft. Nicht mehr und nicht weniger. Wir werden nicht einfach nur spasseshalber antreten. Wir wollen vorne mitkämpfen, Rennen gewinnen, und zumindest konstant im Spitzenkampf dabei sein.»
Eigene Karriere-Pläne entscheidend
Wie schnell diese ehrgeizigen Ziele erreicht werden, hängt nicht zuletzt von seinen eigenen Rennfahrer-Aktivitäten ab, weiss der 71-fache GP-Sieger. «Natürlich spielt es eine Rolle, wie meine Entscheidungen über meine eigene Karriere in den nächsten Jahren ausfallen und was ich in der Formel 1 mache.» Und mit Blick auf die möglichen Rennsport-Serien, in denen er mit seinem eigenen Team antritt, stellt er klar: «Das Ziel lautet definitiv, die Aktivitäten auszubauen, speziell im Bereich der Langstreckenrennen, nicht in der Formel 1.»
Der Grund dafür liegt auf der Hand: «Das wäre viel zu anspruchsvoll», sagt der GP-Star über die Aussicht, eines Tages als Formel-1-Team zu agieren. «Ich wäre dann weiterhin für 24 Rennwochenenden im Jahr unterwegs oder zumindest sehr beschäftigt mit meinem Team. Natürlich ist es möglich, einige Aufgaben auszulagern. Aber ich denke, wenn du als Teamchef wirklich alles richtig hinbekommen willst, dann musst du alles im Griff haben und persönlich vor Ort dabei sein.»
«Natürlich brauchst du auch Leute, die sich effektiv um das Tagesgeschäft kümmern können, aber ich gehöre nicht zu den Personen, die fünf Rennen am Strand verbringen, ohne zu wissen, was abgeht. Das wäre für mich zu stressig, und das will ich nicht», betont der aktuelle WM-Sechste.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




