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Alex Fontana: «Carmen Jordá ist keine Rennfahrerin»
Ex-Lotus-Junior Alex Fontana kritisiert im Interview mit SPEEDWEEK.com die Beförderung von Carmen Jordá zur Lotus-Entwicklungsfahrerin und erklärt, was er im Rennstall aus Enstone gelernt hat.
Formel 1
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Der Schweizer Nachwuchspilot Alex Fontana kennt die Formel-1-Abteilung von Lotus gut: Der Tessiner mit griechischen Wurzeln war von September 2013 bis Mitte Februar 2015 ein Mitglied des Lotus F1 Junior Teams. Im hauseigenen Nachwuchsprogramm förderte der Rennstall aus Enstone bisher vielversprechende Talente auf ihrem Weg in die Königsklasse.
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Im Interview mit SPEEDWEEK.com erklärt der European F3 Open-Meister von 2011, was ihm die Zusammenarbeit mit dem Formel-1-Team gebracht hat. Der Gesamtelfte der GP3-Meisterschaft 2014 übt dabei auch deutliche Kritik an der Entscheidung, Carmen Jordá zur Entwicklungsfahrerin des Formel-1-Rennstalls zu befördern. Alex Fontana, was hat Dir die Zusammenarbeit mit Lotus als Fahrer gebracht? Lotus hat mir sehr viel gegeben. Abgesehen von der Budget-Hilfe in den vergangenen beiden Jahren wurde mir auch bei der physischen Vorbereitung geholfen und ich bekam die Chance, in der Nähe des Werks in Enstone zu wohnen. Dank Lotus konnte ich auch erstmals den 3.5-Liter-Formel-Renault fahren und zum ersten Mal ein Formel-1-Auto testen.
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Und aus Marketing-Perspektive? Haben dir die Medien mehr Aufmerksamkeit geschenkt?
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die Teilnahme am Junior-Programm von Lotus hat mir auch eine Menge Unterstützung seitens der Medien eingebracht, ich hatte mehr Medienpräsenz.
Du hast erwähnt, dass du auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich im Formel-1-Renner R30 von 2010 ausrücken durftest. Wie oft durftest du im Simulator testen? Ich war nur drei Tage im Simulator, zwei Mal vor meinem Formel-1-Test in Le Castellet und einen Tag vor dem Rennen auf dem neuen Rundkurs in Sotschi. Das Testen im Simulator gehörte nicht zu meinen Aufgaben, das war die Arbeit der beiden Stammpiloten und der beiden Test- und Ersatzfahrer. Wir Junior-Teammitglieder sassen also nicht oft im Simulator.
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Du wirst in diesem Jahr mit dem Team Status GP in der GP3-Serie antreten. Wird die Zusammenarbeit mit Lotus fortgesetzt oder ist die Zusammenarbeit beendet? Mein Vertrag ist Mitte Februar ausgelaufen, doch ich werde weiterhin vom ehemaligen Lotus-CEO Patrick Louis unterstützt, der weiterhin als Berater für das Formel-1-Team tätig ist. Wir tauschen uns täglich aus, aber ich weiss noch nicht, ob das Junior Team weiterbestehen wird. Viele der früheren Mitglieder sind nicht mehr dabei, ganz unabhängig von deren Ergebnissen. Ich freue mich, dass ich es aus eigener Kraft mit meinen eigenen Sponsoren geschafft habe, ein GP3-Cockpit zu erobern. Ich stehe aber weiterhin in Kontakt mit Eric Lux und es ist möglich, dass ich erneut in den Farben von Lotus antreten werde. Was sagst du als Lotus-Kenner und GP3-Gegner zur umstrittenen Verpflichtung von Carmen Jordá als Entwicklungsfahrerin?
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Ich habe grossen Respekt für alle Teammitglieder von Lotus und mir gefällt deren Marketing-Strategie. Ich weiss auch, dass sie alles Geld brauchen, das sie auftreiben können… Doch das war zu viel. Carmen ist ein sehr hübsches und nettes Mädchen, keine Frage, aber sie ist keine Rennfahrerin. Es gibt andere Mädchen da draussen, die ich als Rennfahrerinnen und Menschen respektiere, aber ich habe kein Verständnis für die Verpflichtung eines Racers – unabhängig vom Geschlecht – der auf normale Piloten rund vier Sekunden pro Runde verliert. Was kann sie schon zur Entwicklung des Autos beitragen, wenn sie langsamer ist als wir beim Reifenwärmen? Ich muss gestehen, ich bin nicht glücklich mit dieser Entscheidung von Lotus. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass diese Strategie dem Team hilft, genug Budget für eine erfolgreiche Saison zusammenzukratzen. Jeder in diesem Team arbeitet sehr hart und das sind alles gute Menschen. Sie verdienen es, wieder an die Spitze zurückzukehren.
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