Auch Richards kein Retter
Wieder stirbt eine Hoffnung, Honda zu retten. Nach dem Dementi des mexikanischen Großunternehmers Carlos Slim, des zweitreichsten Mannes der Welt, hat auch David Richards abgesagt.
Der Chef und Besitzer des Prodrive-Rennunternehmens (ca. 1000 Angestellte) sagte in England: „Ich bin nicht davon überzeugt, dass dies die richtige Zeit für mich ist, wieder einzusteigen.“ Richards hatte Ende der 90er Jahre kurzfristig das Benetton-Team und später bis 2004 das BAR-Honda-Team geführt, letzteres durchaus mit Erfolg.
Der Rennsportunternehmer bemängelt vor allem die fehlende Tiefe und das schleppende Tempo der aktuellen Sparmaßnahmen im Grand-Prix Sport. „Wenn ich dabei wäre, würde ein größerer Druck aufgebaut, Kosten zu sparen,“ glaubt der Brite, dem die Formel 1 aktuell insgesamt zu instabil für einen Einstieg erscheint.
Richards galt nach Slims Abfuhr als seriösester Bewerber um Hondas Teamreste. Er hatte zuletzt 2007 – damals noch voller Überzeugung - angekündigt, 2008 mit einem eigenen Team am Start zu stehen. Dieses sollte als inoffizielles McLaren-B-Team mit einem 100 Millionen-Dollar-Budget antreten, um zu siegen. Der Plan verpuffte allerdings Richards-untypisch weitgehend geräuschlos .
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