Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
Weiterlesen
Werbung
Die Macher hinter dem überaus aufwändig gestalteten Programm hatten etwas Pech mit der späten Verpflichtung von Jules Bianchi bei Marussia. So wird der Australien-GP 2013 vielleicht das einzige Formel-1-Programm der Historie, in welcher Luiz Razia als Grand-Prix-Fahrer angepriesen wird. Leider musste der Brasilianer wegen zahlungsunwilliger Sponsoren seinen Platz räumen.
Werbung
Werbung
Und es gab – für den Staat Victoria etwas weitreichender als Herr Razia – noch einen Wechsel: Anfangs März räumte Premierminister Ted Baillieu seinen Sessel. Sein Vorwort im Programm trägt den vielsagenden Titel "The Power to Excite" (die Macht oder die Stärke zum Erregung auslösen, wie mein Schweizer Kollege Mathias Brunner geholfen hat zu übersetzen). Power bedeutet bei uns in Grossbritannien bekanntlich aber auch Strom, und so zwinkerten einige australische Journalisten-Kollegen, als der Saft im Presse-Zentrum ausgerechnet in jenem Moment ausging als der neue Premier Denis Napthine durch den Saal geführt wurde.
Ron Walker, die Graue Eminenz des Melbourne-GP und Guide von Napthine auf dem Formel-1-Gelände, reagierte schlagfähig: "Der Premier-Minister entschuldigt sich für den Stromausfall", bellte er unaufgefordert in den Raum hinein.
Werbung
Werbung
Ach ja, als die beiden Machtmenschen den Pressesaal verliessen, ging prompt das Licht wieder an ...
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
Weiterlesen
Kommentar eines Australiers: "Was soll ich mit einem Politiker wie Napthine, der sich noch nicht mal für Autorennen interessiert? Jeder weiss doch, dass seine Leidenschaft dem Pferdesport gehört. Da sind mir die Grid- und Promo-Girls dann doch lieber."
Einen Augenschein davon konnte sich der Kollege hin und wieder genehmigen: Sporadisch erschienen die langbeinigen Grazien im Pressesaal – um dort das stille Örtchen zu benutzen.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.