Bahrain-GP und Saudi-Arabien-GP geplatzt: Was machen die Teams vor Miami?
Wegen des Konflikts im Nahen Osten sind die beiden WM-Läufe von Bahrain und Saudi-Arabien geplatzt. Die Formel 1 befindet sich bis Anfang Mai in einer Zwangspause. Was machen die Teams derzeit?
Die Menschen haben die Osterfeiertage genossen, nun würde sich der Formel-1-Tross eigentlich Richtung Bahrain in Bewegung setzten. Aber dieser Grand Prix ist genauso geplatzt wie der darauffolgende WM-Lauf in Jeddah (Saudi-Arabien) – wegen des Nahost-Konflikts.
So mancher Formel-1-Fans fragt sich: Was machen die GP-Rennställe eigentlich jetzt, wo nicht gefahren werden kann?
Zunächst mal: Gefahren wird trotzdem. Pirelli beispielsweise hat Reifentests angekündigt (9./10. April), mit Ferrari in Fiorano, mit Mercedes und McLaren auf dem Nürburgring (14./15. April).
McLaren-Teamchef Andrea Stella sagt zu diesen rennfreien Wochen gegenüber Sky: «Wir haben zwar aus den falschen Gründen etwas Zeit, aber trotzdem, weil wir zuvor ein so intensives Programm hatten, das zeitlich ziemlich gedrängt war, kommt diese Pause eigentlich willkommen.“
McLaren-Teamchef Andrea Stella: «Pause ist willkommen»
«Besonders wichtig ist, dass das Team dadurch etwas Luft zum Atmen bekommt, denn der vergangene Winter war einer der intensivsten meiner Formel-1-Karriere, weil wir neben der laufenden Saison und dem Kampf um die WM auch das Auto für die neue Rennwagen-Generation bauen mussten. Sobald wir dann an die Strecke gegangen sind, war das Wintertestprogramm selbst sehr intensiv und extrem arbeitsreich.»
In Sachen Entwicklung werden die Rennställe nun in Miami an die Autos bringen, was schon für die Wüste von Sakhir und den Strassenkurs von Jeddah geplant war, ergänzt von jenen Teilen, die für Florida vorgesehen waren. Die rennfreie Zeit bedeutet, dass die GP-Teams mehr Zeit haben, diese Evo-Pakete zu optimieren.
Die Rennställe haben zudem mehr Zeit, Daten von den ersten drei GP-Wochenenden in Australien, China und Japan zu wälzen und daraus die (hoffentlich) richtigen Schlüsse zu ziehen.
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